Der Spatenstich ist gemacht: Der Bau des mehr als zwei Millionen Euro teuren Neubaus der katholischen Kindertagesstätte in Föhren kann beginnen. Die Hauptpersonen haben den Platz schon mal inspiziert.

Föhren. : Mehr Platz zum Spielen für die Kleinen

Der Spatenstich ist gemacht: Der Bau des mehr als zwei Millionen Euro teuren Neubaus der katholischen Kindertagesstätte in Föhren kann beginnen. Die Hauptpersonen haben den Platz schon mal inspiziert.

Davon träumt jedes Dorf: Insgesamt 165 Kinder werden derzeit in acht Gruppen der Kindertagesstätte (Kita) in Föhren betreut. Und es muss Platz für weitere 75 Kinder geschaffen werden.

Nachdem der Standort in Nähe der Kita gefunden und ein Architektenwettbewerb abgeschlossen worden war, hatte Ortsbürgermeisterin Rosi Radant (CDU) nun zum Spatenstich eingeladen.

Weil neben Prominenten wie Landrat Günther Schartz (Kreis Trier-Saarburg) auch viele Kinder mit ihren Erzieherinnen gekommen waren, erklärte die Ortschefin kindgerecht, was im Park Monéteau nach einer zweijährigen Planungsphase nun passieren wird: Innerhalb eines Jahres soll dort ein weiteres Kita-Gebäude entstehen, mit Platz für drei Gruppen.

„Wir wollen loslegen“, sagte Radant und griff fürs Foto zum Spaten. Auch mit dabei: Konrad Berg, Geschäftsführer der Kita GmbH. Er freute sich, dass auch der Neubau und damit Zweitstandort der Kita in Trägerschaft des Unternehmens geführt werden kann. Ein Leitungsteam – Leiterin Anke Jakobs-Rohles und die ständig stellvertretende Leiterin Barbara Wagner – wird für Standort eins und zwei zuständig sein.

Wie wird der Neubau aussehen? Frank Heinz hatte den Architektenwettbewerb mit seinem Entwurf gewonnen. „Ein Holzbau, alles ist auf einer Ebene“, erklärte er. Der Innenhof biete immer Bezug zum Park und der Kirche, Grün fließe rein in den Hof. „Und man sieht sich aus allen Gruppen“, sagte der freie Architekt. Auch der Behindertenbeauftragte des Kreises Trier-Saarburg, Christoph Emmerling, ist rundum zufrieden.

„Es läuft immer sehr gut in Föhren“, lobte er. Es werde immer so gebaut, dass alle teilhaben könnten. Der Neubau wird voraussichtlich 2,3 Millionen Euro kosten.

Der Kreis bezuschusst das Bauprojekt laut Rosi Radant mit 300 000 Euro, das Land zahlt 450 000 Euro. Die Ortsgemeinde Föhren muss immerhin noch 1,55 Millionen Euro aufbringen und die Ortsgemeinde Naurath/Wald zahlt 124 000 Euro.

Der Föhrener Kindersegen hängt in erster Linie mit dem Neubaugebiet In der Acht mit seinen 116 Baustellen zusammen. Zur Kita gGmbH Trier gehören aktuell insgesamt 151 Kindertagesstätten.

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