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Entwarnung für Bundespolizei Trier nach Dacheinsturz

Entwarnung für Bundespolizei Trier nach Dacheinsturz

Das Hauptgebäude der Bundespolizei-Inspektion Trier ist nicht einsturzgefährdet, sodass die Beamten den Dienstbetrieb wieder aufnehmen können. Weil das Dach eines leerstehenden Nebengebäudes in der vergangenen Nacht zum Teil eingestürzt war, hatte die Bundespolizei den Innendienst am Standort Zurmaiener Straße am späten Vormittag vorsorglich eingestellt.

(cus) Am Nachmittag schaute sich ein Statiker alle Gebäude auf dem Gelände kritisch an. Ergebnis: Das marode Dach des Nebengebäudes ist ein Sonderfall, das Hauptgebäude mit den Büroräumen hat eine andere Konstruktion und kann daher gefahrlos genutzt werden.

„Grund für den Einsturz war vermutlich Materialermüdung in Verbindung mit Schneelast und Feuchtigkeit“, sagte Klaus Leidinger, stellvertretender Leiter der Bundespolizei-Inspektion Trier, im Gespräch mit volksfreund.de.

Die Bundespolizei nutzt seit vielen Jahren das ehemalige Gelände der Standortverwaltung der Bundeswehr in der Zurmaiener Straße. Im betroffenen, rund 50 Meter langen Nebengebäude sind Lagerräume für ausrangiertes Material untergebracht. Etwa die Hälfte des Daches ist in sich zusammengesackt.

Die Bundespolizei-Inspektion plant ihren Umzug zum neuen Standort in der Straße Weberbach für das dritte Quartal 2011. Dort bauen die Stadtwerke Trier ein fünfstöckiges Gebäude für den künftigen Hauptnutzer um und aus.