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Er schuf das Mosellied: Konzert zu Ehren von Georg Schmitt

Er schuf das Mosellied: Konzert zu Ehren von Georg Schmitt

Am 11. März jährt sich der Geburtstag von Georg Schmitt, dem Komponisten des Moselliedes, zum 195. Mal. Am kommenden Sonntag findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt.

Trier. Es wäre ein Fehler, Georg Schmitts Werk nur auf das Mosellied zu reduzieren. Schmitt, geboren am 11. März 1821 im Stadtteil Zurlauben (Gasthaus "Zum Mosellied"), wurde auf Grund seiner außergewöhnlichen Begabung im Alter von nur 14 Jahren als Nachfolger seines früh verstorbenen Vaters Domorganist am Trierer Dom.
Organist in Paris


Wegen Meinungsverschiedenheiten verlor er diese Stelle und ging nach seiner Militärzeit nach Paris. Als Organist von St. Sulpice in Paris und Komponist und Lehrer genoss er großes Ansehen. Die Lebensgeschichte und die Beschreibung seiner Werke sind nachzulesen in dem im letzten Jahr erschienenen Buch "Orgel und Oper - Georg Schmitt 1821 - 1900" von Wolfgang Grandjean. Zu seinen Werken gehören Orgel- und Klavierkompositionen, Chor- und Solowerke, Bühnenwerke und vieles mehr.
Der Pianist und Organist Klauspeter Bungert, der Chorleiter Achim Müller sowie der Autor Wolfgang Grandjean versuchen seit vielen Jahren, die Kompositionen Schmitts der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Am Sonntag, 6. März, findet aus diesem Anlass in der Pfarrkirche St. Martin um 16 Uhr ein Konzert statt, in dem dem Werk Georg Schmitts, aber auch dem Werk seiner zahlreichen Zeitgenossen, denen er Lehrer und Freund war, gedacht wird.
Die Ausführenden sind: Mira Follmann und Bettina Schmidtke-Surges (Sopran), Kristina Steiner, Magdalena Piatek-Hontheim und Ute Arens (Mezzosopran), Simone Schmitz (Alt), Burkhard Gouverneur (Tenor), Carsten Emmerich und Gernot Surges (Bariton) und Helmut Marmann (Bass-Bariton), allesamt Mitglieder der Gesangsklasse Ursula Bauer.
Die Sänger werden von Klauspeter Bungert an der Orgel und am Klavier begleitet. Die musikalische Leitung des Konzerts hat Achim Müller. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Es wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. red