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Erfolg für Föhrener Feuerlöscher-Neuheit

Erfolg für Föhrener Feuerlöscher-Neuheit

Das Föhrener Unternehmen Noatec hat ein Verfahren entwickelt, das die heutigen, mit Druckgas betriebenen Spraydosen ablösen soll (der TV berichtete). Ein als Prototyp für eine erste Serie entwickelter Handfeuerlöscher sorgte nun auf der Fachmesse Interschutz in Leipzig für Aufsehen.

Föhren/Leibzig. (f.k.) Mit großem Erfolg hat die Föhrener Noatec GmbH ihre Weltneuheit auf der Leipziger Fachmesse Interschutz vor internationalem Fachpublikum präsentiert. Als Beispiel für eine druckgasfreie Verpackung zeigte Noatec in Leipzig einen eigens entwickelten Handfeuerlöscher aus Kunststoff. Zuvor hatten die Föhrener ihre Erfindung im TV vorgestellt (Bericht vom 3. Mai).

Nach der Messe zieht Claude Valerius, Noatec-Leiter Technik, ein hervorragendes Resümee. "Wir hatten mit unserer Weltneuheit von Beginn an sensationellen Zulauf. Zeitweise mussten wir den Stand schließen, da wir den Ansturm nicht bewältigen konnten", erklärt Valerius. Bereits eine halbe Stunde nach Eröffnung der Messe hätten Voranfragen für mehr als 300 000 Löscher vorgelegen.

Als Bilanz der Messe nennt Valerius 360 Interessenten aus mehr als 50 Ländern und ein potenzielles Auftragsvolumen von rund zwei Millionen Einheiten. Alle Kontinente seien vertreten. Valerius: "Über 90 Prozent der ausländischen Interessenten fragten ausdrücklich nach, ob es sich auch wirklich um eine deutsche Entwicklung handele, und ob die Produkte tatsächlich zu 100 Prozent in Deutschland gefertigt würden."

Noch in diesem Jahr soll die Löscher-Produktion beginnen. Allerdings wird Noatec dazu seinen Standort von Föhren nach Saarburg verlegen, wo man die kunststoffverarbeitende Firma Tectro aufgekauft hat. Zunächst soll die Saarburger Produktion mit rund 60 Mitarbeitern starten (der TV berichtete).

Die Interschutz ist die weltweite Leitmesse für Feuerschutztechnik. In diesem Jahr verzeichnete sie eine Rekordbeteiligung mit 1350 Ausstellern.