Erfolgreiche Förderung

TRIER. (red) Großer Erfolg für das Trierer Max-Planck-Gymnasium: Beim bundesweiten "Siemens-Award 2006" zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Bildung erreichte die Schule einen hervorragenden dritten Platz.

Rheinland-pfälzische Schulen sind top - zumindest was Mathematik und Naturwissenschaften anbelangt: Gleich drei von ihnen gehörten zu den bundesweit zwölf ausgezeichneten Schulen beim "Siemens-Award 2006" - "ein tolles Ergebnis und verdienter Lohn für innovative und kreative Ansätze", wie Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, findet. Ganz oben mit dabei: Das Max-Planck-Gymnasium belegte den mit 5000 Euro dotierten dritten Platz und hatte damit natürlich viel Grund zur Freude. Siemens ist Gründungs- und Fördermitglied des Vereins mathematisch-naturwissenschaftlicher Excellence Center an Schulen e.V. (MINT-EC). Seit 2001 verleiht das Unternehmen den "Siemens Award für MINT-EC Schulen". Die MINT-EC-Mitgliedsschulen ermöglichen durch eine besondere Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer eine hochqualifizierte Ausbildung und beschreiten damit neue Wege in der Unterrichtsgestaltung und Schulentwicklung. 42 Schulen hatten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt. Die zehn bestplatzierten Schulen wurden für ihre jeweils herausragenden methodisch-pädagogischen Gesamtkonzepte im Schuljahr 2005/2006 prämiert. Bewertet wurden moderne Maßnahmen und Methoden innerhalb und außerhalb des Unterrichts sowie exzellente organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen der jeweiligen Schule. Im Mittelpunkt standen dabei die drei Leitideen: "Eigene Lernwege gehen", "Strukturieren und Vernetzen" sowie "Kommunizieren und Kooperieren". Das drittplatzierte Max-Planck-Gymnasium aus Trier setzte nach Ansicht der Jury die Ausgestaltung seines mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunktes sehr erfolgreich und überzeugend um: Die Arbeit erfolgt in allen Klassenstufen und umfasst sowohl die Breiten- als auch die Spitzenförderung und ist durch Nachhaltigkeit gekennzeichnet. Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus namhaften Fachdidaktikern verschiedener Universitäten und Vertretern des gymnasialen Bildungsbereichs zusammen. Die insgesamt 15 Experten waren beeindruckt von den innovativen und kreativen Ansätzen einer zeitgemäßen Schulentwicklung, die eine nachhaltige Förderung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung bewirken.