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Erfolgreiche Reihe "Trier liest" auch im nächsten Jahr

Erfolgreiche Reihe "Trier liest" auch im nächsten Jahr

Mit dem Auftritt von Eintracht-Vorstand Ernst Wilhelmi und SVE-Trainer Roland Seitz ist am Donnerstag die Premiere der Reihe "Trier liest" zu Ende gegangen - mit einem positiven Fazit der Veranstalter und der Ankündigung, dass auch 2012 gelesen wird.

Trier. Am Ende wurde noch einmal ein breites Spektrum abgedeckt - von hintergründigem Humor bis hin zum manchmal ganz schön tristen Alltag eines Profifußballers. Während Eintracht-Vorstand Ernst Wilhelmi am Donnerstagabend lustige Kurzgeschichten aus einem Werk von Jürgen von der Lippe zum Besten gab, widmete sich Eintracht-Trainer Roland Seitz dem "Traumhüter" von Roland Reng, der Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Fußballtorwarts. Auch wenn Wilhelmi und Seitz zu gaben, vorrangig aus Zeitgründen keine Leseratten zu sein, stellte sich auch der Trierer Fußballclub gerne in den Dienst der Leseförderung. "Das hat richtig Spaß gemacht, ich denke, der Abend kam auch gut bei den Zuhörern an", sagte Wilhelmi, der beim trockenen Humor die Lacher auf seiner Seite hatte und nicht mit Selbstironie geizte. Seitz regte zum Nachdenken an - und gab über das Buch hinaus zahlreiche Einblicke in die Welt des Profifußballs.
Das sportliche Duo bildete den Abschluss der erstmals veranstalteten Reihe "Trier liest", die vom Trierischen Volksfreund präsentiert und durch flüssige Spenden der Bischöflichen Weingüter unterstützt wurde. An insgesamt fünf Abenden lasen Prominente aus der Region in der Mayerschen Interbook aus ihren Lieblingsbüchern vor. Nach dem Auftakt mit Oberbürgermeister Klaus Jensen folgten die CDU-Politiker Berti Adams und Barbara Engel-Ries, die Agenturchefin Hiltrud Zock, der Sänger und Schauspieler Helmut Leiendecker und nun das Eintracht-Duo. Das Besondere an "Trier liest": Alle Honorare und Einnahmen aus Eintrittsgeldern kommen Kindern und Jugendlichen zugute, sie werden an den regional tätigen Verein zur Leseförderung gespendet. Der Verein unterstützt mit dem Geld Projekte, um Kinder und Jugendliche zum Lesen zu motivieren, zum Beispiel als Förderer der gerade zu Ende gegangenen Kinderbuchwoche.
Birgit Hammes, Veranstalterin von "Trier liest" und Filialleiterin der Mayerschen Interbook ist sehr zufrieden mit der ersten Auflage der Reihe: "Die Veranstaltungen waren gut besucht, wir haben ein Interesse am Vorlesen geweckt. Natürlich ist das noch nicht mit einer ähnlichen Reihe unseres Unternehmens in Köln vergleichbar, aber der Start ist geglückt." Vor allem geht es Hammes darum, die Leseförderung ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken: "Wir wollen Spaß und Freude am Lesen vermitteln, Kinder dazu animieren, mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen. Dazu brauchen wir solche öffentlichen Veranstaltungen." Einen großen Dank richtet Hammes an alle Vorleserinnen und Vorleser, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt haben - und hofft für 2012 auf weitere Lesebegeisterte: "Der Anfang ist gemacht, aber solche Projekte müssen natürlich langfristig angegangen werden. Daher wird es auf jeden Fall eine Fortsetzung von ‚Trier liest\' geben, vielleicht mit einem leicht veränderten Konzept."
Informationen zum Verein zur Leseförderung im Internet unter www.lesenmachtschlau.de