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Erfolgreicher Start der „Campus-WG“ der Hochschule Trier

Universität : Erfolgreicher Start der „Campus-WG“

Campus-WG der Hochschule Trier

Die Pilotfolge, die mit großem studentischen Engagement in der Fachrichtung Intermedia Design entstanden ist, wurde vor vollem Haus präsentiert.

Das Gebäude der „Irminenstudios“, wie die Räume des Campus Gestaltung am Irminenfreihof an diesem Abend augenzwinkernd betitelt werden, verwandelt sich für einen Abend in ein Kino: Alles ist stimmungsvoll illuminiert und für die zahlreich erschienenen Gäste gibt es Popcorn zur Begrüßung.

Servet Ahmet Golbol, der in der Fachrichtung Intermedia Design „Narrative Formate und Film“ unterrichtet und das Filmprojekt geleitet hatte, ist sichtlich stolz und gerührt. „Wir haben als Team die Nächte durchgearbeitet. Es war anstrengend. Aber es hat sich gelohnt!“

Bereits im Mai diesen Jahres wurde die Redaktion gegründet, die zum Ende hin aus etwa 20 Studierenden der Fachrichtung Intermedia Design bestand. Und das ist auch die Idee dahinter, es soll ein Format „von Studenten für Studenten“ sein, so Golbol weiter. Im Laufe der Dreharbeiten stellte er fest, dass es viele Talente am Campus Gestaltung der Hochschule Trier gibt, „es gibt hier nicht nur Designer, sondern auch talentierte Schauspieler, Moderatoren, Bühnenbildner, Redakteure, Künstler, Tontechniker und Kameraleute“.

„Diese Show ist deshalb so gut, weil es ein autonomes, studentisches Format ist,“ sagt Matthias Sieveke, Dekan des Campus Gestaltung. Er ermutigt die Studierenden, das Studium als Kernzeit des Lebens zu nutzen, sich mit Studierenden anderer Fachrichtungen zu verknüpfen und Erfahrungen in Projekten wie diesem zu sammeln.

Auch die neue Hochschulpräsidentin, Dorit Schumann, zeigt sich ganz begeistert: „Dies ist ein Paradebeispiel der Hochschule Trier, das ist unsere Vision von guter Lehre. Es gibt einen hohen Anwendungsbezug, es wird interdisziplinär und vor allem auch sehr professionell gearbeitet.“ Als Hochschule für angewandte Wissenschaften bleibt es hier nicht bei der Theorie, sondern die Studierenden können in solchen Projekten wertvolle Praxiserfahrungen für ihren späteren Berufsweg sammeln.

Die mit großer Spannung erwartete Infotainment-Show bietet in knapp einer Stunde unterhaltsame Beiträge. Die charismatischen Moderatoren Céline Maveau und Richard Schott, beide studieren Intermedia Design, haben sich als Studiogäste die beiden Professoren Gunnar Schmidt sowie Anna Bulanda-Pantalacci eingeladen. Beide werden demnächst in Ruhestand gehen und erzählen von ihrem Werdegang, ihrer langjährigen Lehrtätigkeit an der Hochschule sowie ihren Plänen für die Zukunft. In den verschiedenen Kurzbeiträgen werden sachliche Informationen unterhaltsam verpackt. Die anstehenden Termine beispielsweise werden in Form eines Wetterberichtes bühnenreif vorgetragen.

Auch die Hochschulpräsidentin und die Kanzlerin Claudia Hornig sorgen für einen überraschenden Gastauftritt als Interviewpartner. Die Show bietet einen humorvollen Querschnitt des Hochschullebens und gibt einen guten Einblick in das Studium. „Eine bessere Werbung für Studieninteressierte kann es gar nicht geben,“ sagt Golbol.

Nach der Präsentation der Pilotfolge können sich alle Gäste das Filmset anschauen. Eigens für diesen Abend ist das Studio mit allen kitschig-skurrilen Kulissen nochmals aufgebaut.

Das Studio am Irminenfreihof haben die Studenten selber gebaut und mit gebrauchten Möbeln versehen. Foto: TV/Baraa Rajab Basha

Langfristig angedacht ist eine hochschulweite Beteiligung. „Bringt eure Ideen mit ein!“, ruft Golbol zum Ende der Vorführung Studenten und Mitarbeiter aller Studiengänge und Hochschulstandorte zum Mitmachen auf. Bereits zum nächsten Semester soll es eine zweite Folge geben.