Erfolgsmodell Aulbrücke?

Dass eine Sanierung der Eisenbahnbrücke in der Aulstraße möglich ist, dürfte angesichts eindeutiger Gutachten unwahrscheinlich sein. Bleibt die zweite Option des vom Stadtrat angenommenen CDU-Antrags: den Neubau der Überführung in Trier-Süd früher als vorgesehen zu verwirklichen.

Wenn dafür bereits geplante Investitionen zurückgestellt werden müssen, droht auch dieser Variante der Weg in die Schublade. Angesichts der seit Jahren herrschenden Finanzmisere sind alle vorgesehenen Projekte mehr als dringend - eines von ihnen zu streichen, dürfte für mehr Wähler-Unmut sorgen, als eine schnellere Lösung für die Aulbrücke aufwiegen kann. Völlig anders sieht es allerdings aus, wenn tatsächlich eine alternative Finanzierungsmöglichkeit gefunden wird. Wieso sollte ein unorthodoxer Vorschlag wie der, die Stadtwerke in die Finanzierung einzubinden, eigentlich nicht funktionieren? Wenn das gelingt, ist nicht nur den unter der schlechteren Busanbindung leidenden Bürgern auf der Weismark geholfen: Dann könnte die Aulbrücke zum Erfolgsmodell werden. i.kreutz@volksfreund.de

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