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Erinnerung an ermordete Juden

Erinnerung an ermordete Juden

In ganz Deutschland wüteten die Nationalsozialisten am 9. November 1938 durch die Synagogen - auch die jüdische Gemeinde in Trier blieb davon nicht verschont.

Zum Gedenken an die sogenannte Reichspogromnacht und die sechs Millionen Toten des Holocaust legten die Vorsitzende der jüdischen Kultusgemeinde , Jeanne Bakal, und Oberbürgermeister Wolfram Leibe (Foto) Kränze am Standort der ehemaligen Synagoge in der Zuckerbergstraße nieder. Deren Inneres war während des Pogroms verwüstet und geplündert worden, 23 Tora-Rollen verbrannten. 100 jüdische Männer wurden verhaftet. Ein Bombenangriff im Jahr 1944 zerstörte das Gebäude endgültig. Die Synagoge war 1859 errichtet worden.