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Erneut lauter Knall in der Region – Lebhafte Diskussion über Ursache

Erneut lauter Knall in der Region – Lebhafte Diskussion über Ursache

Ein Knall über Trier und anderen Orten der Region hat am Dienstagnachmittag die Menschen erneut erschreckt. Vor zwei Wochen hatte es einen ähnlichen Fall gegeben: Ein US-Kampfjet, der im Überschallbereich unterwegs war, hatte den Knall verursacht. So auch diesmal.

Der laute Knall, der am Dienstagnachmittag in und um Trier zu hören war, sorgte wieder für zahlreiche Diskussionen. Die Nachfrage des Trierischen Volksfreundes bei dem Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe brachte die Auflösung: Ursache des Lauten Geräuschs war ein Kampfflugzeug der amerikanischen Streitkräfte.

Nach dem Knall hatte es wieder zahlreiche Anfragen in der Redaktion gegeben und auch auf der Volksfreund-Facebook-Seite wurde eine lebhafte Diskussion über die Ursache des Geräuschs geführt. Einige der Nutzer sind verunsichert und andere sind sich sofort sicher: "Genau das gleiche wie letztes Mal vor zwei Wochen!"

Dennoch gibt es viele Kommentare, die sich über den wiederholten Knall in einem so kurzen Zeitraum wundern. "Die Flieger sind zurzeit sehr aktiv, nicht wahr? Bei Trier grummelt es die ganze Zeit. Man ist die Überschallflüge einfach nicht mehr gewöhnt", schreibt eine Facebook-Nutzerin. Vielen ist der Knall auch lauter als der vormalige erschienen: "Heute hat es arg laut geknallt und die Fenster schepperten ordentlich. Vor wenigen Wochen war es leiser und harmloser."

Einige Kommentare drücken aus, dass "solch ein Lärm einfach nervt, dass es verboten werden sollte und dass es langsam genug ist". Andere Nutzer versuchen verständnisvoll zu sein und sagen. "Die Jungs müssen nun mal üben, auch wenn es nervt. Wir wollen ja auch nicht, dass sie reihenweise abstürzen."

Die Luftwaffe teilt mit, dass den Unterlagen zufolge, der Flugbetrieb unter Beachtung der flugbetrieblichen Bestimmungen durchgeführt wurde. Die Auswertung der Radardaten habe gezeigt, dass der Jet im Zeitraum zwischen 15.39 Uhr und 15.42 Uhr innerhalb eines reservierten Luftraumes mit Überschallgeschwindigkeit geflogen ist. Der Kampfjet flog zu diesem Zeitpunkt in einer Höhe von rund 11 885 m aus Richtung Südost auf Trier zu und drehte dann nach Nordost ab.