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Erneuter Astbruch in Trier: Sechs Meter großes Baumstück stürzt auf Wiese am Mattheiser Weiher

Erneuter Astbruch in Trier: Sechs Meter großes Baumstück stürzt auf Wiese am Mattheiser Weiher

Vier Tage nach der Zerstörung einer Parkbank durch herabstürzende Äste ist am Mittwochnachmittag erneut ein großer Ast von einem Baum im Trierer Stadtgebiet abgebrochen. Der sechs Meter lange Ast fiel auf eine Rasenfläche am Rand eines Weges am unteren Mattheiser Weiher, teilte das Presseamt der Stadt am Abend mit. Verletzt wurde niemand.

Bei dem betroffenen Baum handelt es sich um eine Eiche. Sie steht im Bereich der Viehweide am unteren Mattheiser Weiher auf der Seite der Pizzeria La Gondola. Das Gelände wird gern von Joggern und Spaziergängern genutzt. Hier stehen mehrere rund hundert Jahre alte Eichen. Der Ast mit einem Durchmesser von etwa 15 Zentimetern brach im oberen Bereich des 20 Meter hohen Baumes ab und fiel herab. "Es wurde kein Schaden angerichtet", betonte die Stadt.

Das Grünflächenamt habe den Baum erst Anfang August beschnitten. Dabei sei Totholz, wie bei vielen alten Bäumen üblich, entfernt worden. Anzeichen von Schäden wie Risse oder andere Mängel habe der Baum an der Bruchstelle nicht aufgewiesen. "Nach einer ersten Einschätzung der Baumexperten deuten einige Anzeichen darauf hin, dass der Astabbruch auf die Trockenheit der letzten Monate in Kombination mit starkem Fruchtbehang zurückzuführen sein könnte", heißt es weiter in der Pressemitteilung. Die Stadt weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Risiko von Astabbrüchen selbst bei kontrollierten Bäumen ohne besondere Schadenssymptome nicht ausgeschlossen werden könne. Insgesamt stehen auf städtischen Grund rund 47.000 Bäume, einschließlich der Baumareale.

Anders als bei dem Astbruch vom Samstag im Nells Park (Trier-Nord) informierte die Stadtverwaltung diesmal zügig die Öffentlichkeit. Im Nells Park war ein Hunderte Kilo schwerer Ahornast auf eine Sitzbank gekracht, auf der kurz zuvor noch ein Mann gesessen hatte. Dieser Vorfall war erst durch eine Nachfrage des Trierischen Volksfreunds an die Öffentlichkeit gekommen.