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Erst die Hürden, dann das Finale

Erst die Hürden, dann das Finale

Junge Musikerinnen und Musiker aus der Region haben beachtliche zweite und dritte Preise beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in Nürnberg belegt. Musiklehrerin Birgit Häußer hatte sie in monatelanger Arbeit darauf vorbereitet.

Gusterath/Trier. (dis) Bis zur Einladung nach Nürnberg zum Bundeswettbewerb mussten die Jungmusiker aus der Region Trier zwei wichtige Hürden nehmen. Zum einen mussten sie den ersten Platz bei den Regionalwettbewerben in Siegburg und Trier belegen, um in Mainz beim Landeswettbewerb mit ihren Instrumenten zu überzeugen. Lina Alirezania (14) aus Gusterath erreichte mit Annabell Opelt und David Göbler (beide Montabaur) als Trio in der Altersgruppe 4 mit Block- und Traversflöte sowie Cembalo einen zweiten Preis mit der höchst möglichen Punktzahl. "Die Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb war wegen der räumlichen Entfernung besonders schwierig", erzählt Alirezania. Neben den eigenen Proben trafen sich die jungen Künstler an vier Wochenenden, um gemeinsam zu üben. "Ein Lob für die Eltern", sagt Jonas Wittschier (13) aus Gusterath nach dem Bundeswettbewerb. Denn nur sie hätten es geschafft, die Termine aller Mitspieler "unter einen Hut zu bekommen". Zusammen mit Lea Sobbe und Anna Libeaux aus Trier-Ruwer sowie Stafan Bieck (Wiltingen), Lena Birtel (Gusterath), Hannah Dobozy (Salmtal), Julia Funk (Trier) und Jana Backes (Lampaden) überzeugte er im Achter-Ensemble in der Gruppenwertung "Alte Musik" mit Block- und Querflöten den dritten Platz. Die Jungmusiker zeigten ihr Können nicht nur mit den Flöten: Jonas Wittschier setzte sich bei einem Werk ans Cembalo, Stefan Bieck (Musikschule Trier) spielte Perkussion, und Lea Sobbe, Jonas Wittschier, Stefan Bieck und Anna Libeaux begeisterten zusätzlich mit ihrem Gesang.Nürnberg war an diesem Wochenende der musikalische Mittelpunkt Deutschlands. Mehr als 2000 der besten Nachwuchsmusiker waren zum Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" angereist. Unter ihnen waren weitere Schüler von Birgit Häußer, die mit Violine und Cello ebenfalls beste Preise erreichten.