Erste Hilfe ist wichtig

RALINGEN/WINTERSDORF. (red) Die Freiwillige Feuerwehr Wintersdorf will für den Einsatz stets gut gerüstet sein. Deshalb investierten elf Feuerwehrleute um Wehrführer Matthias Liesch einen Samstag in die Auffrischung ihrer Kenntnisse und somit für die Sicherheit der Wintersdorfer Bürger.

Ein volles Programm hatten die Aktiven zu bewältigen. Nach einer Multimedialen Vorführung über den "ganz normalen Wahnsinn" bei der Feuerwehr - der Film zeigte Bilder von Katastrophen und anderen Einsätzen - startete eine kleine Diskussionsrunde mit dem anschließenden Fazit: "Man soll nicht denken, so etwas kann bei uns nicht geschehen - auch im kleinsten Ort können die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mit schrecklichen Bildern konfrontiert werden." Anschließend ging es zur praktischen Ausbildung. An vier Stationen ging es darum, die Kenntnisse im Kuppeln von Saugleitungen, dem Aufstellen einer vierteiligen Steckleiter sowie dem Anfertigen von Knoten und der Ersten Hilfe wieder aufzufrischen. An einer Puppe des Malteser Hilfsdienstes trainierten die Wehrleute, eine leblose Person zu beatmen und zu reanimieren "Die meisten Menschen besuchen einmal in ihrem Leben einen Erste-Hilfe-Kurs, wenn sie den Führerschein machen. Meist liegt das schon Jahre zurück. Eine Auffrischung dieser Kenntnisse ist daher für jeden Feuerwehrmann sehr wichtig", sagt Liesch. Zum Abschluss der Übung stand eine nicht ganz alltägliche Aufgabe auf dem Plan. Die Situation: Ein Brand in einer Werkstatt, in der sich noch eine Person befindet. Die besondere Schwierigkeit: Eine Gasflasche im direkten Gefahrenbereich. Im Abschlussgespräch zeigte sich, dass dies ein gelungener und vor allem erfolgreicher Tag war. Um den Nachwuchs muss sich die Feuerwehr Wintersdorf keine Sorgen machen. Von der zwölf Mitgliedern der Jugendfeuerwehr durfte an diesem Tag auch einer bei den "Großen" mitwirken. Routiniert wie ein alter Hase zeigte er keine Schwächen. Hier wird deutlich, dass das Betreuerteam um Jugendwart Helmut Pesch gute Arbeit leistet.

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