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Erster Corona-Fall an St.-Helena-Schule Trier

Pandemie : Erster Corona-Fall an St.-Helena-Schule Trier

Das Gesundheitsamt Trier-Saarburg meldet eine infizierte Schülerin an der St.-Helena-Schule für angehende Erzieher in Trier. Corona-Testergebnisse an zwei Saarburger Schulen sind alle negativ ausgefallen.

Am Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt insgesamt fünf Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – vier in der Stadt Trier und einer im Landkreis Trier-Saarburg. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen auf 570 (195 in der Stadt Trier und 375 im Landkreis Trier-Saarburg).

In der St.-Helena-Schule in Trier wurde eine Schülerin positiv auf das Corona-Virus getestet. Dort wurden insgesamt sechs Mitschüler und Lehrkräfte unter Quarantäne gestellt. Laut Gesundheistamt läuft eine Kontaktermittlung, und Testungen der betroffenen Menschen seien geplant. Die St.-Helena-Schule ist eine Berufsbildene Schule in Trägerschaft des Bistums für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern.

Inzwischen liegen die Ergebnisse der beiden Saarburger Schulen vor, wo nach jeweils einem positiven Fall Mitschüler und Lehrkräfte getestet wurden (volksfreund.de berichtete). Sowohl in der Berufsbildenden Schule als auch dem Gymnasium Saarburg waren alle Testergebnisse negativ.

Aktuell gelten neben sechs Menschen in den AfAs Trier und Hermeskeil (je drei) weitere 22 Personen als erkrankt, 12 im Landkreis und 10 in der Stadt Trier. Ein Patient befindet sich aktuell noch in stationärer Behandlung.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden: VG Hermeskeil: 89, VG Konz 70, VG Ruwer 24, VG Saarburg-Kell 90, VG Schweich 57, VG Trier-Land 45.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis liegt bei 6,0 und in der Stadt Trier bei 7,3 inklusive der aktuellen Fälle in den Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende Trier und Hermeskeil.

Die Neuinfektionen der vergangenen Tage sowie lokale Infektionsgeschehen machen aus Sicht des Gesundheitsamts deutlich, dass weiterhin die Beachtung der Hygiene-, Abstands- und Kontaktregelungen im eigenen Interesse sinnvoll sei.