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Ersthelfer 143-mal im Einsatz

Ersthelfer 143-mal im Einsatz

In medizinischen Notfällen zählt jede Minute. 27 First Responder des Malteser Hilfsdiensts eilen dann möglichst rasch an den Einsatzort, um Leben zu retten.

Kenn/Igel/Waldrach. Sollte es im Kreis Trier-Saarburg zu einem medizinischen Notfall kommen, sind die ansässigen Malteser nach eigenen Angaben gut aufgestellt. Ob bei einem Arbeitsunfall oder internistischen Notfall wie zum Beispiel einem akuten Herzinfarkt, sind die 27 First-Responder binnen kürzester Zeit am Einsatzort - und dies meist vor dem regulären Rettungsdienst. Alarmiert werden die ehrenamtlichen Lebensretter von der integrierten Leitstelle Trier per Funkmeldeempfänger. Diese fahren dann ausgestattet mit Notfallausrüstung und Privat-PKW zur Einsatzstelle.
Insgesamt rückten die First Responder der Verbandsgemeinde Ruwer, VG Schweich und VG Trier-Land 143 Mal zu Notfällen aus. Bei 81 Prozent der Einsätze handelte es sich um internistische Notfälle, wie zum Beispiel einen Schlaganfall oder Herzinfarkt, sagt Hermann Hurth, Kreisbeauftragter der Malteser. Gerade bei dieser hohen Zahl der internistischen Notfälle, bei denen es um jede Sekunde geht, zeige sich, wie wichtig die Kollegen aus den verschiedenen Verbandsgemeinden für die Bevölkerung sind, sagt Hurth.
Da es sich bei einem First-Responder - aus juristischer Sicht - nicht um einen Teil des Rettungsdienstes handelt, wird dieser Dienst nicht refinanziert. Auch handelt es sich nicht um eine kommunale Pflichtaufgabe, so dass die Helfer auf freiwillige Zuschüsse angewiesen sind, sagt Hurth. Daher sind die Helfer für jede Spende dankbar. red
Informationen unter www.malteser-frp-triersaarburg.de

Extra

Malteser First-Responder sind in folgenden Orten aktiv: (VG Ruwer) Osburg, Lorscheid, Farschweiler, Thomm, Waldrach, (VG Schweich) Kenn, Kenner Ley, Föhren, Naurath, Klüsserath, Thörnich, Fell, (VG Trier-Land) Igel, Welschbillig, Ralingen, Hockweiler. red