Erweiterte Kindertagesstätte eingeweiht

Die Außenanlagen und die Fassade warten witterungsbedingt noch auf ihre Fertigstellung - doch die Ortsgemeinde Köwerich hat bereits jetzt, nach nur sechsmonatiger Bauzeit, die renovierte und erweiterte Kindertagesstätte eingeweiht.

 „Was brauchen wir zum Leben“, fragen die Kinder der Kita Köwerich in ihrem Liedbeitrag. Eine schöne Kindertagesstätte gehört sicherlich dazu. TV-Foto: Michael Merten

„Was brauchen wir zum Leben“, fragen die Kinder der Kita Köwerich in ihrem Liedbeitrag. Eine schöne Kindertagesstätte gehört sicherlich dazu. TV-Foto: Michael Merten

Köwerich. Über 500 000 Euro sind in den letzten Monaten in das Bauvorhaben im Herzen Köwerichs geflossen - "gut investiertes Geld, denn für Köwerich und Ensch ist diese Kindertagesstätte ein wichtiges Stück Infrastruktur", wie es Landrat Günther Schartz ausdrückte. Auch Verbandsbürgermeister Berthold Biwer zeigte sich hocherfreut: "Die Einrichtung wurde runderneuert und erweitert. Die Verbandsgemeinde Schweich ist fit für die Zukunft aufgestellt. Vor zehn Jahren haben wir uns diese Zukunftsperspektiven für unsere Kinder noch gar nicht vorstellen können". Es wird derzeit viel gebaut in den Kindertagesstätten des Landkreises Trier-Saarburg: "Allein 80 000 Euro flossen aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II, weitere 100 000 Euro aus anderen Bundeszuschüssen", erläuterte der Landrat. Der Landkreis habe seit 2007 über 14 Millionen Euro in Kindergärten investiert. Der Hausherr der Einrichtung, Ortsbürgermeister Robert Linden, der zahlreiche Ortsbürgermeisterkollegen, Eltern der Kinder und Bürgerinnen und Bürger begrüßen konnte, schilderte in seiner Eröffnungsrede die Entwicklung des Projektes. Unter der Führung des damaligen Ortsbürgermeisters Kunibert Regnery, der ebenfalls der Einweihung beiwohnte, wurde der Kindergarten in den 60er Jahren gegründet, zunächst im Gebäude des heutigen Jugendheims, dann in den 70er Jahren im heutigen Gebäude, der früheren Volksschule. Die Gemeinde habe 2009 vor der Frage gestanden, ob das Projekt bei einer Summe von 500 000 Euro zu rechtfertigen sei. Doch eine Erkenntnis sei für ihn maßgebend gewesen: "Die Förderung der Kinder von Anfang an, also in Elternhaus, Kindergarten, Schule, Studium und Ausbildung, ist der einzige Weg, um auf Dauer in der globalisierten Welt bestehen zu können". Mit der Ortsgemeinde Ensch sei lange und zäh verhandelt worden, doch "bei einer Vertragsdauer von 50 Jahren ist das verständlich". Sein Enscher Kollege Lothar Schätter bestätigte dies: "Wir haben konstruktiv an der Sache gearbeitet, und es ist eine gute Lösung für alle Beteiligten dabei herausgekommen". Beide Bürgermeister dankten der Leiterin der Kita Ursula Lode und dem Team für deren hohes Engagement während der Bauphase. Pastor Jürgen Fuhrmann segnete das Gebäude feierlich ein, und sowohl die Kinder als auch der Kirchenchor sangen einige Lieder. Anschließend erfolgten die symbolische Schlüsselübergabe durch den Architekten Helmut Weyer, die Scheckübergaben durch Albin Merten (Sparkasse Trier) und Ewald Barthen (Volksbank Mehring-Leiwen) sowie ein Klarinettensolo von Susanne Anker.

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