Erzieher auf neuem Weg

TRIER. (red) Ab dem Schuljahr 2004/2005 führt das Land Rheinland-Pfalz die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz als Einstiegsphase in den Beruf des Erziehers ein. Damit wird diese Berufs-Ausbildung teilweise neu geregelt.

Das Bistum Trier hat jetzt auf diese Änderung reagiert. Ab dem kommenden Schuljahr wird das Bistum an den beiden Standorten der Bischöflichen Fachschulen für Sozialwesen in Trier (Katholische Fachschule für Sozialwesen) und in Koblenz (Hildegard-von-Bingen-Schule) die Höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz mit je zwei Klassen einrichten. Interessierte Schüler, die in diesem Jahr die Mittlere Reife ablegen und sich für den Erzieher-Beruf interessieren, können sich jetzt bewerben. Nach den Vorstellungen der rheinland-pfälzischen Landesregierung soll durch die Ausbildungsänderung die Einstiegsphase in den Erzieher-Beruf einen Qualifizierungsschub erhalten. In der zweijährigen Ausbildung an einer Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz soll die Grundlage für die anschließende dreijährige Fachschulausbildung - einschließlich Berufspraktikum - gelegt werden. Die so genannte Sozialassistenten-Ausbildung tritt an die Stelle des bisherigen nicht von der Schule begleiteten Vorpraktikums. "Die neue Struktur soll die Ausbildung verbessern und die Auszubildenden noch kompetenter auf die zukünftigen Aufgaben in den Arbeitsfeldern des Erzieherberufes vorbereiten", erläutert Elmar Bach, Leiter der Abteilung "Schulen und Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft" beim Bistum Trier. Die neue Ausbildungsregelung sei kein Selbstzweck, sondern ziele auf die Verbesserung der Elementarerziehung in den Einrichtungen, vor allem in den Kindertagesstätten. Bewerbungsunterlagen erhalten interessierte Schüler der Klassen 10 in den Sekretariaten der Hildegard-von-Bingen-Schule, Friedrichstraße 3, in 56068 Koblenz, Telefon 0261/18410, und der Katholischen Fachschule für Sozialwesen, Dominikanerstraße 3, in 54290 Trier, Telefon 0651/41373.