ERZIEHUNG

Zum Bericht "Giftige Bäume, gravierende Mängel - Eltern sind empört über das Außengelände der Kindertagesstätte Haus für Kinder" (TV vom 5. Oktober):

Als Großeltern, deren Enkel die Kita "Haus für Kinder" in Trier besucht, sind wir immer wieder bestürzt über den Zustand der Außenanlage. War diese am alten Standort noch ein kleines Paradies für Kinder, bietet sich jetzt dem Auge ein trostloses Gelände, das keinen Raum für Spiele und Fantasie lässt. Es erinnert eher an ein Gehege, mit dem Unterschied, dass man Tiere nicht solchen Gefahren aussetzen würde. Neben den hochgiftigen Eiben locken auch Früchte des ebenfalls giftigen Kirschlorbeers. Argument gegen eine Neugestaltung ist unter anderem der Erhalt des parkähnlichen Charakters, aber gerade in diesem Bereich wirkt das Gelände auch aus dieser Sicht eher trostlos. Fazit: Während immer mehr Sportstätten aus Sicherheitsgründen geschlossen werden und Veranstalter immer strengere Sicherheitsauflagen erfüllen müssen, wird hier von allen Seiten aus grob fahrlässig gehandelt und den Kindern ein menschenwürdiger Spielplatz verwehrt. Statt Zäune um diese Pflanzen zu bauen, wäre es sinnvoller, das Geld in die Neugestaltung der Außenanlage zu investieren. Bleibt zu hoffen, dass die Eltern und die Mitarbeiter des Hortes sich weiter für eine Verbesserung der Situation engagieren. Zu wünschen bleibt ebenfalls, dass der TV in dieser Sache weiter kritisch berichtet. Heinz Quenteux, Hockweiler

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