Es darf geschmettert werden
Ralingen · Die Wintersdorfer haben wieder eine Beachvolleyball-Anlage. Dank großen ehrenamtlichen Engagements konnte das Projekt umgesetzt werden.
Ralingen. Vor zwei Jahren wurde im Vorstand der Spielvereinigung Wintersdorf/Kersch beschlossen, eine neue Beachvolleyball-Anlage zu bauen, da die alte Anlage vom Hochwasser weggespült worden war. Nach langer Suche wurde am Sportplatz Wintersdorf ein hochwasserfreies Grundstück angepachtet.
Nach rund drei Monaten Bauzeit ist die Anlage nun fertig. Unter anderem wurden 120 Tonnen Schotter als Unterbau und zu guter Letzt 70 Tonnen Sand eingebaut. Daneben wurden 70 laufende Meter Schwarzkiefern als Umrandung gepflanzt, Fallschutzmatten verlegt, zwei Alupfosten als Netzhalterung eingesetzt und rund 240 Quadratmeter Fließ als Unkrautsperre eingebaut. Zu guter Letzt wurden noch 70 Tonnen Sand auf der Anlage verteilt. Die komplette Anlage wurde durch den Sportverein gebaut und finanziert.
Für die Koordination waren der Vorsitzende der Spielvereinigung, Horst Wagner, und Geschäftsführer Christoph Wehlen verantwortlich. Der Wintersdorfer Ortsvorsteher Volker Barth sagt: "Wir haben unseren Spielplatz vor Jahren so gebaut, danach unseren Bouleplatz und jetzt die Beachvolleyball-Anlage."
Jugendgruppe hilft finanziell
Bei der Einweihung der neuen Anlage bekam Vorsitzender Horst Wagner vom Leiter der Jugendgruppe Wintersdorf, Stefan Adam, ein Scheck in Höhe von 500 Euro als Zuschuss für die Anlage überreicht. "Die Jugendgruppe Wintersdorf spendet regelmäßig Geldbeträge für die Jugendarbeit an die Wintersdorfer Ortsvereine, worauf wir richtig stolz sind", sagt der Ortsvorsteher. Die neue Anlage sei für alle Ortsvereine, Gäste und Bürger, die sich für diese Sportart interessieren.
Folgende Mannschaften nahmen am Eröffnungsturnier mit Begeisterung teil: ASC Sölden, AH SG Sauertal, Ortsbeirat Wintersdorf, Christophs Beachvolleyballer, Jugendgruppe Wintersdorf, Winters Village, Steilstrasse und das Mandolinenorchester. Turniersieger wurden die Alten Herren der SG Sauertal in einem spannenden Endspiel gegen den ASC Sölden. Die Teilnehmer waren von der Anlage so begeistert dass sie auch noch nach dem Turnier bis spät in den Abend weiterspielten. pem