Es geht nur in einem guten Miteinander

Es geht nur in einem guten Miteinander

Seniorenbüro

Zum Bericht "Runter vom Sofa, rein ins Seniorenbüro" (TV vom 5. Oktober) über den Tag der offenen Tür in der Trierer Einrichtung:

Nach einer solch ansprechenden und ermunternden Schlagzeile liest man doch gerne weiter - aber am Ende bin ich dann doch etwas irritiert: War das derselbe "Tag der Offenen Tür", von dem da berichtet wird, an dem auch ich das einjährige Wirken des Seniorenbüros am neuen Standort Kutscherhaus/Haus Franziskus gefeiert habe?
Gleich im Untertitel des Artikels geht's um "Kritik an der Stadt" - und im weiteren Verlauf des Artikels direkt und indirekt auch - statt um die wirklich gelungene und harmonische Feier des Seniorenbüros mit Informationen über die vielfältige Arbeit im neuen Domizil und mit unterhaltsamen Programmpunkten bis zum Abend.
Ja, Franz-Josef Euteneuer hat neben seinem Dank auch humorvoll verpackte kritische Worte in Richtung Stadt aus seinem "Nähkästchen" befreit. Ja, ich selbst habe noch unerfüllte Wünsche und zukunftsweisende Appelle an die Stadt formuliert. Mein Blick ist dabei nicht zurück, sondern nach vorne gerichtet: Eine offene Seniorenarbeit, wie das Seniorenbüro sie dankenswerterweise anbietet, bedarf eben gerade auch der Offenheit, auch im Sinne der Bereitschaft, weitere durchaus organisierbare Räume im Haus zu öffnen. Begegnungen verändern: Des ist eine immer wieder neue persönliche Erfahrung und Herausforderung sowie gleichzeitig eine wichtige Aufgabe für uns alle, für die Mitarbeiter vor Ort und auch für die Verantwortlichen bei der Stadt, mit dem Ziel einer effektiven, gelingenden Seniorenarbeit.
Es gab auch viel Unterhaltsames. Mit Mandola und Gesang, Querflöte und Dudelsack begeisterte das Duo Chris Oberweis & Valentin (Pipes 'n' Strings) mit ihrer stimmungsvollen Musik aus früheren Jahrhunderten. Spontan gesellte sich zur Freude der Gäste Mundharmonika-Spieler Christoph Rother hinzu.
Es gab den kabarettistischen Euteneuer-Vortrag "ZauberTrankBar Seniorenbüro". Die mitreißende Jonglage und Zauberei von Christian Dirr zog die Gäste magisch in den Bann.
Es geht tatsächlich nur in einem guten Miteinander, damit Begegnungen möglich werden und Begegnungen sich im Miteinander weiterhin zum Positiven bewegen und verändern können.
Karin Otto
Trier

Mehr von Volksfreund