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Essens-Stern für Trierer Schulen

Essens-Stern für Trierer Schulen

Trier (awa) Gleich 14 Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz sind am Montag an der St.-Peter-Grundschule in Ehrang für ihr Engagement bei der Versorgung der Schüler durch die Ministerin für Umwelt, Energie und Ernährung, Ulrike Höfken, ausgezeichnet worden.

Darunter waren neben der St.-Peter-Grundschule auch das Friedrich-Spee-Gymnasium und die Keune-Grundschule aus Trier.
Das Projekt "Schule isst besser" ist ein Teil der Landeskampagne "Rheinland-Pfalz isst besser". Die daran beteiligten Schulen erarbeiten ein Ernährungskonzept nach drei Stufen, die mit jeweils einem Stern ausgezeichnet werden. Den ersten Stern erhalten die Schulen nach einem gemeinsamen Austausch am "Runden Tisch" und der Konsultierung eines Verpflegungsbeauftragten, der den Speiseplan beurteilt und Verbesserungsvorschläge macht. Beim zweiten Stern werden Ernährungsbildungsmaßnahmen etabliert, außerdem werden die Kinder in den Schulen befragt. Die dritte Stufe besteht darin, ein individuelles Verpflegungskonzept zu erstellen. Einen Pluspunkt können die Schulen dadurch erlangen, dass sie interkulturelle Kompetenz, Zwischenverpflegung oder Nachhaltigkeit als besondere Schwerpunkte setzen.
Bevor es zur Urkundenverleihung kommt, muss Ministerin Ulrike Höfken jedoch auch selbst noch eine Aufgabe meistern. Jule und Klara, zwei Schülerinnen aus Ehrang, haben ein Quiz für sie vorbereitet. Kennt sie unsere Obst- und Gemüsesorten? Den Mensaalltag? Regionale Gerichte? Jule und Klara essen selbst regelmäßig in der Mensa und sind begeistert von dem Angebot. Ihr Lieblingsessen: Nudeln. Auch die Sänger des Schulchors beweisen mit Liedern wie dem "Knäckebrot- Blues", "Obstsalat" und dem "Knoblauchsong", wie wichtig gesundes Essen im Alltag für sie geworden ist.
Ministerin Höfken ist zufrieden: "Es ist wichtig, bei den Kindern schon an der Wiege anzusetzen, um Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten entgegenzuwirken. Durch die zusammen eingenommenen Mittagessen werden neben Ernährungsbewusstsein auch Inklusion und Integration gefördert, zudem reduzieren gemeinsame Mahlzeiten Aggressionen."
Den Erfolg des Projektes zeigen die Zahlen: 29 Schulen in Rheinland-Pfalz haben sich den dritten Stern hart erarbeitet, 129 weitere haben sich auf den Weg gemacht. Die Auszeichnung mit dem dritten Stern ermöglicht den Zugang zu Workshops im Bereich Schulernährung und ist für drei Jahre gültig, danach werden die Beteiligten erneut auf den Prüfstand gestellt.