Europameisterschaft im Brettspiel Go faszinierte Trier

Titelkämpfe : Europameisterschaft im Brettspiel Go fasziniert Trier

Mehrere Millionen Menschen weltweit, aber vor allem in Ostasien, spielen Go. Das strategische Brettspiel, das ursprünglich aus dem antiken China stammt, hat nun auch die Studierenden und Zuschauer in Trier fasziniert: Denn drei Tage lang trafen sich dort die besten Go-Spielerinnen Europas, um die neue Europameisterin zu küren.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Konfuzius-Institut der Universität Trier. Die Französin Ariane Ougier hat sich den Titel erspielt.

Insgesamt waren 36 Teilnehmerinnen aus elf Ländern dabei. Gespielt wurde im Weingut Schleimer, im kurfürstlichen Palais und an der Universität Trier.

Die Französin Ariane Ougier aus Grenoble konnte zum ersten Mal den Titel zu erringen. Zweite wurde Dina Burdakova aus Moskau, Dritte die Vorjahresmeisterin Natalia Kovaleva (Chelyabinsk, Russland). Beste Spielerinnen aus Deutschland wurden Virzhinia Shalneva (Jena) und Barbara Knauf (Köln) auf Platz vier und sechs. Beste Trierer Spielerin war Angelika Rieger, die außerdem einen Sonderpreis für fünf Siege erhielt.

Begleitet wurde die Go-Europameisterschaft von einem Rahmenprogramm, das ebenfalls vom Konfuzius-Institut organisiert wurde. Dabei konnten die Spielerinnen zum Beispiel mehr über die chinesische Kultur, wie die traditionelle Küche und Tuschemalerei, erfahren.

Die vollständigen Spielergebnisse sowie ein Video gibt es auf der Website des Konfuzius Instituts:
www.uni-trier.de/index.php?id=25572

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