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Evakuierung in Trier-Ehranger Krankenhaus

Hochwasser : Evakuierung in Ehranger Krankenhaus: Nach 45 Minuten sind alle in Sicherheit

Das Hochwasser der Kyll hat dafür gesorgt, dass Patienten aus dem Klinikum Mutterhaus Ehrang verlegt werden mussten. Unter anderem mit Hubschraubern.

Weil Patienten aus dem teilweise überfluteten Krankenhauses in Trier-Ehrang in das Trierer Mutterhaus verlegt wurden, werden in dem Klinikum vorerst keine Notfallpatienten mehr aufgenommen. 

Was alle befürchtet haben, tritt am Donnerstagvormitag ein: Wegen Hochwassers muss das der Standort Ehrang des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen evakuiert werden. Seit dem späten Vormittag wurden deshalb Patientinnen und Patienten mit Fahrzeugen des klinikeigenen Interhospitaltransfers, Rettungsfahrzeugen und auch Hubschraubern in das Klinikum Mutterhaus Mitte und das Klinikum Mutterhaus Nord transportiert.

Um 12.27 Uhr landete nach Auskunft der Pressestelle des Klinikums der erste Hubschrauber im Klinikum Mitte. Auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier nahm Patienten auf. Weitere Patienten konnten entlassen werden. Um 13.15 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. 

Ins Klinikum Mutterhaus Ehrang war zu diesem Zeitpunkt Wasser eingedrungen. Betroffen sind vor allem die Cafeteria, die Physiotherapie und eine im Haus befindliche externe radiologische Praxis.

Dr. med. Christian Sprenger, seit Donnerstagmorgen im Klinikum Mutterhaus Ehrang vor Ort, war froh, dass die Evakuierung so reibungslos funktioniert hat: „Mein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten vor Ort von der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg. Die Kräfte der Rettungsdienste, der Feuerwehr, der Polizei haben hervorragend zusammengearbeitet.“

Angehörige können über diese Nummern in Kontakt mit dem Klinikum kommen: Infos zu von stationären Patientinnen und Patienten aus Ehrang: Telefon 0651/947-82867, Seelsorge: Telefon 0651/947-84493.

Alle Entwicklungen zum Thema Hochwasser in der Region können Sie in unserem Liveticker nachverfolgen.