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Extinction Rebellion: Aktivisten blockieren Straßen in Trier

Sitzblockade : Extinction Rebellion: Aktivisten blockieren Straßen in Trier (Fotos)

Mehrere Aktivisten und Aktivistinnen der weltweit agierenden Umweltgruppe "Extinction Rebellion" haben sich am Samstagmittag an verschiedenen Orten in Trier auf die Straße gesetzt und so den Verkehr zum Erliegen gebracht.

Damit drückten sie ihre Angst vor der Klimakrise und dem kommenden Ende der natürlichen Lebensgrundlagen aus.

Die Protestaktion unter dem Namen „Rebellion of One“ (Rebellion der Einzelnen), fand zeitgleich weltweit statt. "Ich sitze hier, weil ich Angst habe wegen der Klimakrise. Ich habe Angst vor dem Leiden, was durch die Erderwärmung auf uns zukommt: Hitze - Dürre - Überschwemmungen - Naturkatastrophen - Pandemien. Es drohen Wassermangel - Nahrungsknappheit - Hunger - Flucht - Kriege.", hieß es in der persönlichen Erklärung von Jana Prodius, einer der Aktivistinnen von Extinction Rebellion Trier.

Rund 20 Minuten dauerte ihre Blockade auf dem Fußgängerüberweg vor der Sparkasse an der Stresemannstraße, dann verließ die Aktivistin nach Aufforderung durch die eingetroffene Polzei die Straße. Zu dem Zeitpunkt hatte sich bereits ein Stau bis an die Südallee gebildet.

Laut Einsatzleitung habe es sich um eine Einzelkundgebung und nicht um eine genehmigungspflichtige Versammlung gehandelt. Ob der Aktivistin nun rechtliche Konsequenzen drohen, dies wird nach Angaben der Beamten Sache der Staatsanwaltschaft und gegebenenfalls eines Gerichts sein.