Extreme Gefühle

TRIER. (red) Erst himmelhochjauchzend, dann zu Tode betrübt: Gefühlsschwankungen kennt jeder. Doch bei manchen Menschen sind die Hochs und Tiefs so extrem, dass ein geregeltes Leben kaum möglich ist: Sie leiden an einer bipolaren Störung, auch manisch-depressive Erkrankung genannt.

Betroffene wollen nun in Trier eine Selbsthilfegruppe gründen. Das erste Treffen ist am Montag, 5. Dezember, um 19 Uhr im Bürgerhaus Trier-Nord. Ziel ist, dass sich Betroffene gegenseitig helfen, sich über neue Therapieformen, Medikamente und alternative Behandlungsmöglichkeiten austauschen. Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und gezielt behandelt wird, können die Beeinträchtigungen erheblich reduziert werden. Weitere Auskünfte zur geplanten Selbsthilfegruppe für bipolare Störungen gibt es bei der Trierer Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (Sekis), Telefon 0651/141180 oder im Internet unter www.sekis-trier.de. Informationen über die Krankheit finden sich im Internet unter www.dgbs.de, www.bipolar-netzwerk.dgbs.de und www.bipolar-forum.de.