Fahrrad-Konzept kommt später

Im Herbst will Triers Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani einen ersten Entwurf des Fahrradwege-Bausteins im "Mobilitätskonzept Trier 2020" vorlegen. Dass bis dahin lediglich ein erster Entwurf und keine fortgeschrittene Planung erarbeitet sei, liege an der unerwartet großen Beteiligung der Bürger an einer Fahrrad-Umfrage der Stadtverwaltung, erklärte Kaes-Torchiani in der Stadtratssitzung am Dienstagabend.

 Dürfen Fahrradfahrer künftig durch die Treviris-Passage radeln? Noch steht das nicht fest. TV-Foto: Archiv/Christiane Wolff

Dürfen Fahrradfahrer künftig durch die Treviris-Passage radeln? Noch steht das nicht fest. TV-Foto: Archiv/Christiane Wolff

Trier. (woc) Rund 860 Bürger haben bei der Internet- und Fragebogen-Umfrage der Stadtverwaltung zur Situation der Fahrradfahrer in Trier mitgemacht. "Über dieses Interesse freuen wir uns natürlich, aber die Auswertung der Daten ist sehr zeitaufwendig", erklärte Baudezernentin Kaes-Torchiani am Dienstagabend dem Stadtrat. Auch dass der verantwortliche Verkehrsplaner Sören Stock zum 1. Juli die Verwaltung verlassen hat und die Stelle seitdem vakant sei, habe zu "geringfügigen Verzögerungen" geführt. Die SPD-Fraktion hatte per Anfrage nachgehakt, warum noch kein Zwischenbericht zum avisierten Fahrradwege-Konzept vorliege.

Wichtiger Punkt dabei ist die sogenannte "Nord-Süd-Querung" durch die Innenstadt. Zurzeit werde noch geprüft, ob die Treviris-Passage für den Radverkehr geöffnet werden könne, wie von ADFC, SPD, Grünen und CDU gefordert (der TV berichtete). Im September soll der Radwege-Entwurf mit den Trägern öffentlicher Belange und Interessensgruppen diskutiert und nach den Herbstferien im Dezernatsausschuss IV ("Bauausschuss") beraten werden. Nach der Zustimmung der politischen Gremien ist eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen, kündigte Kaes-Torchiani an. Weitere Berichte aus dem Stadtrat lesen Sie auf den Seiten 10 und 14.

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