1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Fall Tanja Gräff - Ermittler gehen Hinweisen nach

Fall Tanja Gräff - Ermittler gehen Hinweisen nach

Seit fast vier Jahren bewegt das bis heute ungeklärte Schicksal der vermissten Studentin Tanja Gräff die Region. Vieles haben die Ermittler unternommen, um das mysteriöse Verschwinden der damals 21-Jährigen aufzuklären – ohne Erfolg. Nach einem Bericht über die vermisste Studentin Tanja Gräff in der ZDF-Reihe „Aktenzeichen XY... ungelöst“ geht die Trierer Polizei etwa fünf Hinweisen nach.

"Von einer heißen Spur kann man aber auf keinen Fall sprechen", sagte ein Sprecher der Trierer Polizei am Freitag. Seit der Sendung am Mittwochabend sind bislang 35 Anrufe oder E-Mails bei den Ermittlern zu dem Fall eingegangen. Die 21-jährige Studentin war bei einem Sommerfest an der Fachhochschule Trier im Juni 2007 spurlos verschwunden. Die Polizei glaubt, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist.

Das ZDF-Fahndungsformat "Aktenzeichen XY...ungelöst" hatte sich am Mittwoch, 30. März, seit seiner Erstausstrahlung erstmals einem einzigen Themenschwerpunkt gewidmet, nämlich vermissten Kindern. Neben drei weiteren Fällen wurde auch das ungeklärte Schicksal der seit Juni 2007 vermissten Studentin Tanja Gräff aus Korlingen aufgegriffen. Moderator Rudi Cerne sprach im Studio mit Waltraud Gräff, Mutter der Vermissten, und Kriminalhauptkommissar Christian Soulier, seinerzeit Leiter der "Ermittlungskommission FH" und nun Leiter des Kommissariates Kapitaldelikte der Kriminaldirektion Trier. Bei der Gesprächsrunde war außerdem Staatsanwalt Eric Samel, zuständiger Dezernent der Staatsanwaltschaft Trier, mit dabei.

Die Staatsanwaltschaft Trier und der Trierische Volksfreund haben für Hinweise, die zur Ermittlung des Aufenthaltsortes der Studentin oder zur Ermittlung oder Ergreifung der Täter führen, insgesamt eine Belohnung in Höhe von 30.000 Euro ausgesetzt.