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Falls Fairplay nicht ausreicht

Trier. Bis zu 6500 Menschen erwarten die Veranstalter des Public Viewings auf dem Trierer Viehmarkt, wenn die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich spielt. Die Polizei will wie schon an Fastnacht mit verstärkter Präsenz und Videoüberwachung für die Sicherheit der Fans sorgen.

Trier. Fußballfans zählen schon die Stunden: Am Freitag, 10. Juni, startet die Fußball-EM in Frankreich. Zwei Tage später bestreitet Weltmeister Deutschland sein erstes Gruppenspiel gegen die Ukraine (21 Uhr) - ein Grund für Tausende Menschen in der Region, ihrem Team zusammen mit anderen Fans beim Public Viewing die Daumen zu drücken. Die größte Public-Viewing-Veranstaltung im Bereich des Polizeipräsidiums Trier findet auf dem Viehmarkt in Trier statt.
Um für die Sicherheit der Fußball-Fans zu sorgen, hat die Polizei ein Konzept erarbeitet. Im Einsatz werden sowohl Polizisten in Uniform als auch in ziviler Kleidung sein. Zudem halten sich - ähnlich wie bei Fußballspielen oder an Fastnacht - Beamte an verschiedenen Plätzen auf, um im Notfall sofort eingreifen zu können.
Eine weitere Maßnahme kennen die Trierer schon vom Weiberdonnerstag: Speziell ausgebildete Polizisten sind mit den sogenannten Body-Cams unterwegs, denn "eine Videoüberwachung ist Kernelement des Sicherheitskonzepts", wie ein Sprecher der Polizei mitteilt. So sollen am Viehmarkt Kameras installiert werden: "Das Videokonzept soll die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer objektiv erhöhen und deren Sicherheitsgefühl stärken." Aus Datenschutzgründen werden die Aufnahmen laut Präsidium nach sieben Tagen wieder gelöscht, sofern sie nicht zur Verfolgung von Straftaten gebraucht werden. red/bec