Falschfahrer-Falle Metzelstraße

Falschfahrer-Falle Metzelstraße

TRIER. Große Verwirrung am Samstag rund um den Nikolaus-Koch-Platz: Die Stadt hatte am Vortrag die Metzelstraße gesperrt und die Stadtwerke den neuen Bussteig vor dem Gericht in Betrieb genommen – beides unangekündigt.

Zeitweilig ist es wie beim Roulette: Nichts geht mehr. Unverdrossen steuern Autofahrer in die Metzelstraße - und stehen sogleich vor einer Absperrung. Wenden unmöglich, also wird der Rückwärtsgang eingelegt. Aber auch das hilft zunächst nicht. Gefangen in der Sackgasse

Denn ein Falschfahrer kommt selten allein, und so sind meist drei oder vier Wagen in der Sackgasse gefangen. Da ist viel Geduld gefragt, bis der letzte Hintermann begriffen hat, dass es vorn nicht weitergeht und er nun schleunigst das Feld räumen sollte. Seit Freitagnachmittag ist alles anders rund um den Nikolaus-Koch-Platz: In der Metzelstraße gibt es kein Durchkommen mehr; die Trasse wird in die Großbaustelle des Einkaufszentrums Trier-Galerie einbezogen und demnächst weggebaggert. Die Metzelstraßen-Sperrung kam unangekündigt, ist aber weiträumig ausgeschildert. Mit allerdings dem selben Erfolg wie im Falle der Justiz- und Walramsneustraße: Das bereits Wochen alte Durchfahrtsverbot für von Böhmer- oder Zuckerbergstraße Kommende in Richtung Treviris wird immer wieder hartnäckig ignoriert. Doch diese Falschfahrer dürfen sich nicht wundern, wenn ihnen plötzlich ein Stadtbus entgegenkommt. Vor dem Gericht ist die Ex-Richtungsfahrbahn Treviris nun exklusive Busspur. Am Freitag haben die Stadtwerke überraschend den neuen Bussteig in Betrieb genommen, der in den vergangenen Wochen in der Mitte der Justizstraße angelegt wurde. Dort halten nun alle Wagen, die Richtung Süden/Viehmarkt fahren und nicht mehr den Nikolaus-Koch-Platz überqueren können. Die neue Verkehrsführung rund um den Nikolaus-Koch-Platz gilt voraussichtlich bis zur Fertigstellung der Trier-Galerie im Frühjahr 2008.

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