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Familienforscher erfassen alte Akten

Trier/Trier-Saarburg (red) Karl Oehms aus Trier-Pfalzel und Heribert Scholer aus Schillingen (Verbandsgemeinde Kell am See) sind derzeit damit beschäftigt, in der Kreisverwaltung lagernde Standesamtszweitschriften zu erfassen. Die beiden sind Familienforscher in der Westdeutschen Gesellschaft für Familienforschung.

Rund 15 000 Ehe-, Geburts- und Sterbebücher sortieren, reinigen und erfassen die beiden ehrenamtlichen Helfer im Kreishaus in Trier, ehe sie sie in Umzugskartons verpacken. Die ältesten Akten stammen aus der französischen Zeit um 1800 "Erstaunlich, wie gut das Papier noch erhalten ist", sagt Oehms. "Außerdem gibt es kaum nennenswerte Lücken in den Aktenbeständen", ergänzt Scholer. Die Akten sind für die Familienforscher eine wichtige Quelle für Ahnenforschung und für die Sozial- und Regionalgeschichte.