Fassade bricht – Einsturzgefährdetes Haus in Ehrang muss abgerissen werden

Notfall : Fassade bricht – Einsturzgefährdetes Haus in Ehrang muss abgerissen werden (Fotos/Video)

Im Trierer Stadtteil Ehrang droht der Einsturz eines leerstehenden Hauses. Fassadenteile sind am Mittwochabend bereits auf die Straße gestürzt. Am Donnerstagmorgen machte sich der Besitzer ein Bild von dem einsturzgefährdeten Haus und beauftragte eine Abrissfirma.

Das hätte dramatisch enden können. Am Mittwochabend gegen 19.15 Uhr meldeten Anwohner aus der Kyllstraße im Stadtteil Ehrang, dass Teile einer Hausfassade auf die Straße gestürzt waren. Sofort wurde die Feuerwehr zu dem unbewohntem Gebäude gerufen. Auf der Straße konnte man schon dicke Brocken sehen, die von dem Gebäude stammten. Die Polizei sperrte den Bereich großzügig ab. Mit der Drehleiter wurde die Fassade inspiziert.

Weitere lose Fassadenteile wurden durch die Feuerwehr gesichert. Jedoch entschieden die Verantwortlichen, dass man das Technische Hilfswerk mit einem Fachberater hinzuziehen muss.

Nach einer Begutachtung entschied man sich, das Haus mit großen Balken abzustützen.

Gegen 20:30 Uhr rückte das Technische Hilfswerk mit Fachgeräten an. In stundenlanger Arbeit wurde eine Konstruktion gebaut, die von dem baufälligen Gebäude aus über die Kyllstraße an das gegenüberliegende Wohnhaus gebaut wurde. Zuvor klingelten die Einsatzkräfte der Feuerwehr an den umliegenden Häusern, dass die Bewohner aus der Sackgasse ihre Fahrzeuge fahren müssen. Für die Fußgänger und Bewohner wurde ein Steg errichtet. So sollte das alte Haus abgestützt und ein Einstürzen verhindert werden. Auch im Inneren des Hauses wurden zahlreiche Stützen eingebaut.

Laut ersten offiziellen Mitteilungen der Feuerwehr vom frühen Donnerstagmorgen waren bis zum frühen Morgen 40 Kräfte im Einsatz, der insgesamt mehr als acht Stunden dauerte. Dem Haus droht offenbar der Einsturz. Verletzt wurde bislang niemand.

Einsturzgefährdetes Haus in Trier-Ehrang

Am Donnerstagmorgen machte sich der Besitzer ein Bild von dem einsturzgefährdeten Haus und beauftragte eine Abrissfirma, die in der kommenden Woche mit den Arbeiten beginnen wird.

Im TV- Gespräch erzählt der Besitzer, dass die Familie das Haus vor einigen Jahren gekauft haben. Das danebenstehende Wohnhaus gehört auch zum Besitz. Bis vor einer Woche ging der Eigentümer des einsturzgefährdeten Hauses davon aus, dass der Bau denkmalgeschützt sei. Eine Anfrage beim Denkmalschutzamt brach schließlich die Erkenntnis, dass das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht. So war der Weg für den Abriss frei. Diese Arbeiten sollten nun in den kommenden Wochen ausgeführt werden.

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