Fast alle haben einen Job

TRIER. (red) In einer Feierstunde hat die Fachhochschule (FH) Trier Stipendiaten des Akademikerprogramms (AKP) der Otto-Benecke-Stiftung Gesamtzertifikate Allgemeine Informatik überreicht. Im Fernstudium hatten sie die Fachrichtung Informatik belegt.

Die FH bietet das Fernstudium in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) an. Auf der Abschlussveranstaltung, zu der auch ehemalige Fernstudierende geladen waren, wurde der Erfolg des Akademikerprogramms deutlich: Nahezu alle ehemaligen Teilnehmer haben eine Stelle gefunden oder sind als Honorarkräfte tätig. "Die Teilnehmer gehen nach dem Studium gestärkt auf den Arbeitsmarkt, sie haben neben dem Zertifikat auch an Selbstvertrauen gewonnen. Mit diesen Voraussetzungen haben sie bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt", sagte die Leiterin des AKP, Dagmar Maur. Einige Absolventen bleiben weiterhin als Informatik-Fernstudierende eingeschrieben, um ihren Diplomabschluss zu erwerben. Studiengangsleiter Professor Fritz Nikolai Rudolph vom Fachbereich Informatik der FH Trier gratulierte Vladimir Zakgeym, der als ehemaliger OBS-Stipendiat das Studium fortführte und mit Diplom abschloss. Das AKP fördert akademische Spätaussiedler, um deren Chancen und beruflichen Erfolg mit Hilfe von Zusatz-Qualifikationen oder Aufbau-Studiengängen zu erhöhen. Ein Fernstudium bildet für Spätaussiedler eine ideale Weiterbildungsform. Daran sind besonders Frauen interessiert, die kleine Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder betreuen. Das Fernstudium Informatik besteht größtenteils aus Selbststudien-Phasen, in denen mit Studienbriefen und Lernsoftware gearbeitet wird. Begleitend dazu finden Präsenztage an der Fachhochschule statt, die der Vertiefung und der Anwendung des neu erworbenen Wissens dienen.