Fast überall Tempo 30 - aber nur wenige halten sich daran

Fast überall Tempo 30 - aber nur wenige halten sich daran

Wie steht es mit der Umsetzung von Tempo-30-Zonen in der Stadt Trier? Antworten auf diese Frage gab es gestern Abend im öffentlichen Teil des Baudezernatsausschusses. Demnach ist die Temporeduzierung bereits fast flächendeckend in der Stadt umgesetzt.

Sachstandsbericht zum Zustand der Bauwerke im öffentlichen Verkehrsraum und zur Bauwerksunterhaltung in der Stadt Trier - Auszug. Foto: Stadtverwaltung Trier Tiefbauamt
Sachstandsbericht zum Zustand der Bauwerke im öffentlichen Verkehrsraum und zur Bauwerksunterhaltung in der Stadt Trier - Auszug. Foto: Stadtverwaltung Trier Tiefbauamt
Sachstandsbericht zum Zustand der Bauwerke im öffentlichen Verkehrsraum und zur Bauwerksunterhaltung in der Stadt Trier - Auszug. Foto: Stadtverwaltung Trier Tiefbauamt
Sachstandsbericht zum Zustand der Bauwerke im öffentlichen Verkehrsraum und zur Bauwerksunterhaltung in der Stadt Trier - Auszug. Foto: Stadtverwaltung Trier Tiefbauamt

Gewerbegebiete und Hauptverkehrsstraßen, so die Aussage der Verwaltungsmitarbeiter, seien allerdings in der Regel aufgrund gesetzlicher Bestimmungen von einer Temporeduzierung ausgenommen. Ausnahmen wie in der Saarstraße (Projekt Lärmreduzierung) oder auf einem maroden Teil der Bonner Straße gebe es allerdings.
"Vonseiten der Verwaltung ist alles getan worden, um flächendeckend Tempo-30-Zonen einzuführen", versicherte Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani. "Nun ist es eine Frage der Geschwindigkeitsüberwachung, die Einhaltung zu überprüfen."
Denn die Akzeptanz durch die Autofahrer ist nach einhelliger Meinung im Ausschuss das Problem. Dominik Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen) forderte deshalb generell eine konsequente Tempoüberwachung und weitere Tempoeinschränkungen auch in der Innenstadt. Thomas Albrecht (CDU) erinnerte an die dringende Bitte des Ortsbeirates Mariahof, Tempo 30 auch auf der zentralen Erschließungsstraße des Stadtteils einzuführen. r.n.

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