Feiern auf amerikanisch

So groß wie in Berlin bei der Eröffnung der amerikanischen Botschaft wurde in Trier der amerikanische Unabhängigkeitstag zwar nicht begangen, aber die Feier der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft hatte auch ihre Reize.

Trier. (LH) Es war fast so wie in den USA, als die Mitglieder der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft am Freitag den amerikanischen Unabhängigkeitstag (Independence Day) feierten. Beim Barbecue herrschten Temperaturen wie in Florida, was den Aufenthalt der vielköpfigen Gästeschar im Außengelände der General-von-Seidel-Kaserne in der Luxemburger Straße bis in die Abendstunden ausdehnte. Amerikaner und Nicht-Amerikaner stärkten sich mit Spareribs (Rippchen) vom Grill. George Devone, der für die Vorbereitung zuständig war, verrät das Geheimnis des guten Geschmacks: "Auf die Marinade kommt es an." Zudem gab es Salate und andere Beilagen, die zu einem zünftigen, typisch amerikanischen Picknick dazugehören. Livemusik steuerte die Trierer Saxofonistin Lotti Maes bei. Die Freude war riesig, als die Kinder Tiffany Devone, Lena-Marie Heinemann und Alice Ashoff (alle 8 Jahre) am Mikrofon populäre Songs mitsingen durften. Urplötzlich war die Tanzfläche voll. Nicht nur die Kleinen hatten ihren Spaß am Gesang, sondern genauso die Musikerin und die Gäste. Das ist Völkerverständigung pur: Die Feier hätte zum gegenseitigen Gedankenaustausch und Kennenlernen nicht besser sein können.