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Feiern und dabei an die gute Sache denken

Feiern und dabei an die gute Sache denken

Die Trierer Auszubildenden des Energieversorgers RWE haben sich bei ihrer Weihnachtsfeier für die Obdachlosenhilfe Streetwork Trier engagiert. Dabei kamen 2000 Euro zusammen.

Trier. Feiern und dabei die Sorgen und Nöte von Menschen vor Augen haben, die am Rande der Gesellschaft leben - unter dieses Motto hatten die Auszubildenden der RWE Deutschland am Standort Trier ihre Weihnachtsfeier gestellt. Eine reichhaltig bestückte Tombola lockte zum Loskauf und am Ende der Veranstaltung waren knapp 1000 Euro für den Verein Streetwork im Sparschwein. Ein Ergebnis, das durch Mitarbeiter und Standortleitung auf 2000 Euro erweitert wurde.
Streetworker Raimund Ackermann, den Lisa Hensel, Vorsitzende der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), bei der Feier begrüßte, war begeistert ob der Spendenfreude der jungen Menschen. Er stellte den Verein Streetwork vor, den er vor zwölf Jahren mitgegründet hat. Auf die Situation der Obdachlosen eingehend stellte Ackermann fest, dass im Bereich der Stadt Trier zurzeit etwa zwölf Menschen unter freiem Himmel leben. Deren Zahl erhöhe sich im Sommer auf über 40. "Hinter jedem dieser Menschen steht ein ganz persönliches Schicksal", sagte der Streetworker. "Von dem Geld, das wir erhalten, kaufen wir Schlafsäcke, Isomatten oder zahlen auch die Praxisgebühr, wenn der einzelne Mensch mal zum Arzt muss." red