Fell wächst weiter

Im Weinbau- und Schieferort Fell kann ab Spätherbst auf 7500 Quadratmetern gebaut werden. Neun Baugrundstücke entstehen in einer Grünzone im Rahmen des Ausbaus der Weinbergstraße. Möglich gemacht wird das Projekt durch die Investition der Grundstücks-Erschließungsgesellschaft der Volksbank Trier.

 Hier entsteht ein neues Baugebiet: Helmut Schneiders (links) und Rony Sebastiani mit dem Plan auf einem der neun neuen Grundstücke. TV-Foto: Katja Bernardy

Hier entsteht ein neues Baugebiet: Helmut Schneiders (links) und Rony Sebastiani mit dem Plan auf einem der neun neuen Grundstücke. TV-Foto: Katja Bernardy

Fell. Es ist nicht das erste Mal, dass die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft der Volksbank Trier und die Gemeinde Fell gemeinsam ein Baugebiet schaffen. Das Erfolgs-Modell, dass ein externer Investor die Grundstücke erschließen lässt, bescherte der rund 2500 Einwohner zählenden Gemeinde in den vergangenen Jahren bereits kontinuierlichen Zuwachs und schonte deren Haushaltskasse:

Vor fünf Jahren entstand das Baugebiet Häckelsberg II mit 45 Baugrundstücken. Alle Grundstücke sind mittlerweile verkauft und weitestgehend bebaut.

Drei Jahre später wurden sechs weitere Bauplätze im "Kortsfuhr" in Fell-Fastrau geschaffen. Und der Bedarf, in Fell heimisch zu werden, ist weiter vorhanden. Mit dem Ausbau der Weinbergstraße wird bis Spätherbst dieses Jahres ein weiteres insgesamt 7500 Quadratmeter großes Baugebiet erschlossen. Projektentwickler ist die IGR, ein Rockenhausener Ingenieurbüro. Vermarkten wird die neuen Bau-Parzellen die Immobilien GmbH der Volksbank Trier.

"Die Grundstücke werden zwischen 600 und 800 Quadratmetern groß sein", informierte Hermann Gorges, Geschäftsführer der Grundstücks-Erschließungsgesellschaft der Volksbank Trier. Wichtig sei sowohl der Gemeinde als auch dem Investor, dass die Preise weiterhin für junge Familien erschwinglich blieben. "Garantiert werden wir hundert Euro pro Quadratmeter nicht überschreiten", meinte Gorges.

Ein neues Baugebiet zu erschließen sei in Fell trotz der Finanzkrise weiterhin interessant. Die Gründe: Die Grundstücke sind eingebettet in Weinberge und liegen am Südhang am Ortsrand.

Ein großes Plus des Ortes ist die sehr gute Infrastruktur der Gemeinde: vom Arzt bis zum Bäcker und Metzger, von der Krabbelstube bis zur Grundschule ist alles vorhanden. Zwischen den Autobahnauffahrten in alle Richtungen und dem idyllischen Wohngebiet liegen nur wenige Minuten.

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