Feste : Die Helfer sind mit Herzblut dabei

Der Feller Markt wird 70 und bietet  in diesem Jahr zusätzliche Angebote, etwa genüsslich speisen „wie et frier woar”.

) Die Unternehmergesellschaft (UG) Feller Markt ist immer für Überraschungen gut. Vor allem in diesem Jahr, denn das Fest feiert vom 13. bis 16. September seinen 70. Geburtstag. Sie wollen „Vergangenheit und Zukunft feiern” und „das Traditionelle mit dem Modernen verbinden”, erklärt UG-Geschäftsführerin Carina Kronz.

Besuchermagneten wie die Weinprobe sind gesetzt. Dieses Mal lädt die UG Feller Markt in die 1980/90er Jahre ein, wozu sich Gäste „in die wildesten Klamotten” der Zeit stürzen dürfen. Im Sinne des Mottos „It’s wine o’clock” sollen sie Zeit und Muße mitbringen für 16 Weine von Winzern aus Fell, Fastrau und einem Gast-Anbaugebiet.

Ebenfalls nicht wegzudenken vom Feller Markt sind Viehmarkt, Tierschau und der Festumzug. Die Bergmannskapelle begleitet ihn mit ihrer Schutzpatronin, der Heiligen Barbara. Feller Grundschüler haben eine Aufführung einstudiert, und zum Kreidler-Treffen werden die Benefiz-Rom-Fahrer zurück erwartet.

Neu im Programm sind der zweimalige historische Mittagstisch „Wie et frier woar”, ein Jubiläums-Krammarkt und niederländische Musiker, die unbedingt dabei sein wollten. Neu im Zelt, das sich seit 2013 als „Das Dorf im Zelt” präsentiert, ist ein selbstgebauter Bierstand im Stil eines keltischen Tempels wie einst am Feller Burgkopf. Daneben gibt es im Zelt mit dem Burgtoreingang weitere Sehenswürdigkeiten sowie erneut zwei Bühnen, darunter die Schieferbar, und multimediale Beiträge des Film- und Weinprobenteams.

Ermöglicht wird das Fest zum einen von Sponsoren. Zum anderen braucht es für den Feller Markt etwa 350 Helfer, die unentgeltlich anpacken. Ob vorab als Handwerker, als Helfer bei Auf- und Abbau - drei Wochen vor und zwei nach dem Fest oder im Service. Neben Mitgliedern von Vereinen – sechs sind in der UG aktiv – bringen sich auch viele andere Bürger und Mitarbeiter ortsansässiger Handwerksbetriebe oder auch Menschen von außerhalb mit ihren Fähigkeiten und ihrem Fachwissen ein.

Ortsbürgermeister Alfons Rodens weiß das zu schätzen. Die Helfer seien „mit Herzblut dabei”; viele reichten dafür sogar Urlaub ein. Dankbar ist er aber auch den Lieferanten, etwa Metzgerei, Bäckerei und Getränkeunternehmen.

Gottfried Schmitt, dem Vorsitzenden der Bergmannskapelle, ist es wichtig, dass sie für den Markt auf Hochwertiges setzen. Vor allem aber lobt er das Engagement und die tollen Ideen der Helfer. Carina Kronz ist stolz darauf, dass an allen vier Tagen jeweils um die 1000 Besucher kommen.

Dank intensiver Vorbereitungen werde aber auch „für jeden und für jede Altersgruppe etwas geboten”. Als Beispiel nennt sie namhafte Bands, die zum 70. Feller Markt bei freiem Eintritt spielen. Besucher zahlen nur für Weinprobe, Essen und Getränke.

Mehr von Volksfreund