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Festakt zum 130. Todestag von Karl Marx in Trier

Festakt zum 130. Todestag von Karl Marx in Trier

Mit einem Festakt im Geburtshaus von Karl Marx ist am Donnerstag an den 130. Todestag des großen Denkers erinnert worden. Der Philosoph verbrachte in dem barocken Wohnhaus in Trier die ersten eineinhalb Jahre seines Lebens, heute ist darin das Museum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) untergebracht.

Zum Jubiläum erhielt die Dauerausstellung zum Leben und Wirken von Marx (1818-1883) ein modernes Gesicht: Neue Medienstationen wurden freigeschaltet und ein neu angelegter Museumsgarten eröffnet. „Marx steht hier nicht auf einem Podest der Unantastbarkeit“, sagte FES-Vorstandsmitglied Jürgen Burckhardt. Das Museum solle dazu anregen, „sich rational mit seinen historischen Leistungen auseinanderzusetzen“, auch kritisch. Trier sei stolz auf den Universalgelehrten Marx, sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD). Bereits jetzt plane die Stadt für das große Karl-Marx-Jahr 2018 - dem 200. Geburtsjahr des Theoretikers. Dann werde es das ganze Jahr über Veranstaltungen zu Marx geben.