Feuer zerstört Wohnhaus in Starkenburg

Feuer zerstört Wohnhaus in Starkenburg

Ein Feuer hat gestern Morgen ein Wohnhaus in Starkenburg (Kreis Bernkastel-Wittlich) völlig zerstört. Die Bewohner, eine 48-jährige Frau und ihr zehnjähriger Sohn, blieben unverletzt. Brandursache war vermutlich eine Verpuffung in einem Holzofen.

Starkenburg. (sim) 75 Feuerwehrleute haben gesten Morgen etwa zwei Stunden lang einen Wohnhausbrand in der Sponheimerstraße in Starkenburg bekämpft. Durch den schnellen und professionellen Einsatz konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angebautes Haus, in dem eine Familie mit zwei Kinder lebt, verhindert werden. Das Haus, in dem das Feuer ausbrach, ist indes völlig zerstört.

Die Bewohner, eine 48-jährige Frau und ihr zehnjähriger Sohn, sind zurzeit bei Bekannten in Enkirch untergebracht. Ihr Haus ist unbewohnbar. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 80 000 Euro.

Das Feuer war kurz vor neun Uhr in der ersten Etage des Fachwerkhauses ausgebrochen. Ursache war vermutlich eine Verpuffung in einem Holzofen. Die 48-jährige Hausbewohnerin alarmierte einen Nachbarn, der sofort die Feuerwehr benachrichtigte.

Das Feuer breitete sich sehr schnell aus. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl.

Feuerwehr erreichte den Brandherd nur mühsam



Die Feuerwehr Traben-Trarbach setzte die Drehleiter ein und bekämfte das Feuer von der Straßenseite aus, während ein Angriffstrupp, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, vom Garten aus hinter dem Haus versuchte die Flammen zu löschen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil sich in allen Räumen des Hauses sehr viel Unrat befand. Dadurch bedingt hatten die Feuerwehrleute zunächst große Schwierigkeiten, zum Brandherd in der ersten Etage vorzudringen.

Die Einsatzleitung hatte der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, Olaf Birlenbach. Er koordinierte den Einsatz von insgesamt 75 Wehrmännern der Feuerwehren Traben-Trarbach, Starkenburg, Irmenach-Beuren und Lötzbeu-ren.

Um 10.15 Uhr meldete Birlenbach: "Der Brand ist unter Kontrolle." Endgültige Entwarnung gab er um kurz vor 11 Uhr, als es offiziell hieß: "Das Feuer ist aus."

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