Feuerwehrausschuss: Höchstens fünf Aktive erlaubt

Feuerwehrausschuss: Höchstens fünf Aktive erlaubt

Streiche Fremdenverkehrsausschuss, setze Feuerwehrausschuss: In der ersten Sitzung der neuen Wahlperiode ordnete der Verbandsgemeinderat Trier-Land die Ausschüsse neu. Der Fremdenverkehrsausschuss hatte in den vergangenen fünf Jahren kein einziges Mal getagt. Die Themen würden ohnehin im Verein Ferienregion Trier-Land behandelt, so die Begründung.

Trier. (alf) Auf Antrag der Freien Wähler hat der Verbandsgemeinderat Trier-Land mit 30 Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen beschlossen, einen Feuerwehrausschuss ins Leben zu rufen. Medard Roth begründete dies damit, dass Feuerwehrangelegenheiten einen wichtigen Teil in der Zuständigkeit der VG ausmachen. Ein solcher Ausschuss hätte seiner Meinung nach die Arbeit bei der Erstellung der neuen Feuerwehrkonzeption wesentlich erleichtert. Vor der Abstimmung über diesen Punkt gab es eine längere Debatte darüber, welche Befugnisse der Ausschuss haben und wie er sich zusammensetzen soll. Nach dem Willen der SPD sollen Empfehlungen des Feuerwehrausschusses auch im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden, bevor sie dann in den VG-Rat kommen. Das "heiße Thema" Feuerwehren dürfe nicht hinter verschlossenen Türen behandelt werden, forderte Grünen-Sprecherin Heide von Schütz. Höchstens fünf aktive Feuerwehrleute im Ausschuss: Diese Forderung von Josefa Feltes (CDU), Matthias Daleiden (Freie) und Irmgard Fürst (SPD) wurde in den Beschlussvorschlag eingearbeitet. Auch Ratsmitglieder, die Mitglied der Feuerwehr sind, sollen als "Aktive" zählen. Ferner entschied der Rat, dass der Haupt- und Finanzausschuss bei Feuerwehrangelegenheiten zwischengeschaltet wird, bevor sie in den VG-Rat kommen.

Unter Punkt "Anfragen" brachte Alexander Bohr (CDU) die Entscheidung der Landesregierung zur Sprache, keine Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Irrel und Speicher einzurichten. Bürgermeister Wolfgang Reiland bedauerte dies und kündigte an, dieses Thema werde im Hauptausschuss behandelt.