Feuerwehrprojekte in der VG Trier-Land immer wieder Grund für Kontroversen

Feuerwehrprojekte in der VG Trier-Land immer wieder Grund für Kontroversen

In den vergangenen Jahren hat es mehrere Entscheidungen gegeben, die für Gesprächsstoff bei den Feuerwehren gesorgt haben und weiter sorgen. Betroffen sind davon Wehren in vielen Gemeinden der VG Trier-Land.

Welche Wehr wird wie ausgestattet und wie untergebracht? Diese Frage treibt alle Verbandsgemeinderäte um. Schließlich ist der Brandschutz eine der zentralen Aufgaben dieser Gebietskörperschaft. In der Verbandsgemeinde Trier-Land gibt es gleich mehrere Wehren, bei denen es bei Ausstattung oder Unterbringung gehakt hat oder noch immer hakt.

Igel: Über Monate hinweg stritten Freiwillige Feuerwehr und Verbandsgemeindeverwaltung darüber, ob das neue Rettungsboot mit einer günstigeren Pinnensteuerung am Heck oder einem Ruderstand ausgestattet werden soll. Schließlich setzte sich die Verwaltung durch.

Langsur: Die Wehr aus der Sauertalgemeinde ist unter anderem auch bei Einsätzen auf der A 64 gefragt. Anfang 2013 stellte sich heraus, dass das bisher verwendete Einsatzfahrzeug so nicht mehr genutzt werden kann. Erst mehr als ein Jahr später wird das publik. Ende des Jahres entschließt sich der VG-Rat, ein neues Fahrzeug anzuschaffen. Das wird wohl im Herbst ausgeliefert.

Franzenheim: Die örtliche Wehr hatte sich bereiterklärt, den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses mit sehr viel Eigenleistung voranzubringen. Beschlossen wurde der Bau im September 2014. Im VG-Rat hat es dann wegen des Schulungsraums Klärungsbedarf gegeben. Gebaut worden ist bisher noch nichts.

Welschbillig: Seit Jahren ist die Feuerwehreinsatzzentrale in Welschbillig in äußerst beengten Platzverhältnissen untergebracht. Diesem Missstand soll durch einen Umbau des Feuerwehrgerätehauses begegnet werden. In der bisher jüngsten Sitzung wurde dann eine erneute Prüfung angeregt, ob nicht doch der Bau von Containern die Verbandsgenmeinde günstiger kommt als der Bau eines konventionellen Gebäudes.

Newel/Aach: Auch bei den Feuerwehrgerätehäusern in Newel, Beßlich, Butzweiler und Aach gibt es Veränderungsbedarf. Für Newel und Aach sind jeweils 5000 Euro Planungskosten in den Haushalt eingestellt worden.
Laut VG-Verwaltung hatte der Haupt- und Finanzausschuss die Verwaltung zusätzlich beauftragt, die Gesamtsituation der Feuerwehren in den Gemeinden Aach und Newel darzustellen und mögliche Entwicklungen und Optimierungspotenziale aufzuzeigen und zu untersuchen. Es soll dabei auch über den Bau einer zentral gelegenen Wache nachgedacht worden sein, in der die Wehren aus Newel, Beßlich und Aach eine neue Heimat finden.