Feuerwerkskörper verursachen sieben Brände in nur einer Stunde im Raum Trier

Feuerwerkskörper verursachen sieben Brände in nur einer Stunde im Raum Trier

Sieben Brände binnen kurzer Zeit gab es in rund um Trier, kaum dass das Jahr begonnen hatte. Grund waren verirrte Feuerwerkskörper. Dabei gingen unter anderem ein Christbaum und ein Mofa in Flammen auf.

Das neue Jahr fing für die Feuerwehr mit mehreren Bränden in nur einer Stunde an. Der erste Brand wurde kurz nach Mitternacht in einem Weinberg in Waldrach gemeldet. Dort brannte Unrat und Stroh. Danach gingen die Sirenen in Longuich, kurz danach in Riol. Auch dort brannten Gestrüpp und Gerümpel.

In Klüsserath stand in der Hauptstraße Stroh in einer Scheune in Flammen. Die Feuerwehren aus Klüsserath, Leiwen und Schweich hatten den Brand schnell unter Kontrolle, Sachschaden entstand nach Angaben der Polizei nicht.

In Trier kam es gegen 0.30 Uhr zu einem Brand in der Predigerstraße. Dort hatte sich ein Feuerwerkskörper auf einem Balkon verirrt und den Tannenbaum in Brand gesetzt. Die Feuerwehr hatte auch in der Predigerstraße den Brand schnell unter Kontrolle.

Kaum war das Feuer gelöscht, kam die Meldung über einen Brand in Trier-Ehrang. In der Florastraße war unter einem Balkon ein Rollstuhl in Flammen auf gegangen. Der starke Rauch zog in das darüber liegende Geschoss. Die Feuerwehr Ehrang hatte das Feuer schnell gelöscht. Dort war der Schaden mit 9500 Euro relativ hoch.

In Kordel verirrte sich eine Silvesterrakete in einer Garage. Die Feuerwehr hatte auch dort die Lage schnell im Griff.

In Wittlich wurde kurz vor 1 Uhr eine Markise in Brand gesetzt.

Ansonsten blieb es bis auf einen Vorfall in der Loebstraße vergleichsweise ruhig in der Region. "Es gab die üblichen Streitereien, die es an Silvester gibt, aber nichts, was über das Maß eines durchschnittlichen Wochenendes hinaus geht", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

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