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Filmdreh in Trier: Karl Marx ante Porta

Filmdreh in Trier: Karl Marx ante Porta

Trier (rm.) "Ein Gespenst steht rum", mögen sich viele Passanten gedacht haben, die Zeugen eines denkwürdigen Schauspiels wurden: Karl Marx posierte vor der Porta Nigra (und später auch drinnen) für ein Kamerateam.


Unschwer zu erkennen: Es handelte sich nicht um eines der üblichen verdächtigen Doubles, sondern sah eher aus wie der leibhaftige Marx. Aber er verharrte in stets derselben Pose, und für Positionswechsel musste er getragen werden.
Des Rätsels Lösung: Dieser Karl Marx ist eine ziemlich echt wirkende Figur, hergestellt im Atelier Peter Weiß in Hillesheim (Vulkaneifelkreis). Kein Papp-, sondern Wachskamerad. Lebensgroß (1,75 Meter) und fast 30 Kilogramm schwer.
Der Wachsmarx gehört der Karl-Marx-Ausstellungsgesellschaft, die 2018 die große Landesausstellung zum 200. Geburtstag des berühmten Trierers organisiert. An der Porta stand er Modell für einen Trailer zur Ausstellung "Karl Marx 1818-1883 - Leben. Werk. Zeit." , die vom 5. Mai bis 21. Oktober im Rheinischen Landesmuseum und im Stadtmuseum Simeonstift gezeigt wird.
In den kommenden Monaten geht er auf Reisen und wirbt bei Kulturevents und Messen (wie der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin) für das Großereignis.