1. Region
  2. Trier & Trierer Land

First-Responder-Dienst vertraglich geregelt

First-Responder-Dienst vertraglich geregelt

Sogenannte First Responder sind seit Jahren in der Verbandsgemeinde im Einsatz. Die Ersthelfer kümmern sich um die Versorgung von Notfallopfern, bis der Rettungsdienst die medizinische Betreuung übernimmt. Dieser Dienst ist nun vertraglich abgesichert worden.

Trier. (red) So genannte "First Responder" übernehmen die Erstversorgung eines Notfall-Opfers bis die medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst erfolgen kann. Bislang waren die First-Responder-Gruppen dem Rettungsdienst angeschlossen. Allerdings waren die Ersthelfer unzureichend rechtlich abgesichert, da ihre Tätigkeit nicht durch das Rettungsdienstgesetz gedeckt war. Im Dezember 2008 beschloss der Verbandsgemeinderat Trier-Land, die Trägerschaft der bestehenden First-Responder-Systeme auf der Grundlage des Landesbrand- und Katastrophengesetzes zu übernehmen. In mehreren Verhandlungsrunden arbeiteten die Verwaltung und die betroffenen Rettungsdienste einen entsprechenden Vertrag aus, der neben der Frage der Trägerschaft auch regelt, dass den Hilfsorganisationen wie bisher die Abwicklung des First-Responder-Dienstes, die Aus- und Fortbildung, die Kosten, die Ausstattung sowie die Verantwortung für die persönliche Eignung der eingesetzten Helfer obliegt.

Bürgermeister Wolfgang Reiland überreichte den First Respondern aus Trier-Land die Ernennungsurkunde. Hermann Hurth, Kreisbeauftragter des Malteser Hilfsdienstes, und Heinrich Christ, Kreisbereitschaftsleiter des Deutschen Roten Kreuzes, bedankten sich für die gute Zusammenarbeit und die konstruktiven Gespräche, die die Basis für den zum 1. April in Kraft tretenden Vertrag bildeten.