Flüchtlinge, Neubau, Dreck: Viel Gesprächsbedarf im Tarforster Rat
Trier-Tarforst · Soll Trier-Tarforst Flüchtlinge aufnehmen? Darüber hat der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung diskutiert. Außerdem beschloss das Gremium die Verlegung des Spielplatzes am Trimmelter Hof.
Trier-Tarforst. Auch den Ortsbeirat Tarforst beschäftigt die Frage nach der Unterbringung der Flüchtlinge. "Tarforst sollte sich an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen", sagte Josef Willems (CDU) in der jüngsten Sitzung. "Allerdings fehlen uns die Kapazitäten", entgegnete Leonore Hardes von der FWG. "Wir müssen die Flüchtlinge dann auch integrieren, beispielsweise mit Sportangeboten", merkte Isabel Lutz (Bündnis 90/Die Grünen) an. Mit diesem Thema will sich der Ortsbeirat in der nächsten Sitzung erneut beschäftigen.
BU 7: Um mehr Wohnraum zu schaffen, hat der Ortsbeirat eine Änderung des Bebauungsplans für das Baugebiet BU 7 am Trimmelter Hof beschlossen. Auf einem derzeit unbebauten Bereich soll jetzt ein weiteres Mehrfamilienhaus mit acht bis zehn Wohneinheiten entstehen. "Dies verschärft jedoch die Verkehrssituation weiter", bemängelte Leonore Hardes ( FWG). Dazu muss ein Spielplatz auf diesem Grundstück nach Süden verlegt werden. Der neue Spielplatz wird mit 250 Quadratmetern größer als der bestehende.
Verschmutzung: Nachdem bereits mit Flyern und Schildern auf das Problem der zunehmenden Verschmutzung des Ortsteils durch Müll und Hundekot aufmerksam gemacht wurde (der TV berichtete), sollen jetzt noch zwei weitere Schilder aufgestellt werden, die zu mehr Rücksichtnahme aufrufen. Die Kosten trägt der Beirat aus seinem Budget aus dem Jahr 2015.
Chinesischer Garten: Ortsvorsteher Werner Gorges (CDU) berichtete, dass ein Verein zur Unterstützung des geplanten chinesischen Gartens auf dem Universitätsgelände gegründet wurde. Die Realisierung des Gartens soll im nächsten Jahr angegangen werden.
Grundschule: Wieder einmal waren auch die Baumängel an der neuen Tarforster Grundschule Thema im Ortsbeirat. Bei stärkerem Schneefall müssen Mensa und Mehrzweckhalle gesperrt werden. Um hier das weitere Vorgehen zu regeln, soll demnächst unter anderem ein Gespräch mit Baudezernent Andreas Ludwig erfolgen. mgr