Folgen der Hexennacht Teurer Schabernack: Warum drei junge Föhrener zur Kasse gebeten werden

Föhren · Drei junge Föhrener ziehen während der Hexennacht eine Farbspur durchs Dorf, um ihre Bürgermeisterin zu ärgern. Nun sollen sie für die Verunreinigung zahlen, obendrein hängt ihnen ein Strafverfahren an. Übertriebene Reaktion oder gerecht? Wir haben uns mit den Beteiligten unterhalten.

Föhrener haben juristischen Ärger wegen Farbspur in Hexennacht
Foto: dpa/Patrick Seeger

Als Dario, Daniel und Nico in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai diesen Jahres mit einem Eimer weißer Farbe in Föhren loszogen, hatten sie keine Ahnung, welche Lawine sie da lostreten würden. Ihr Plan sah so aus: Sie legten während der sogenannten Hexennacht – in der junge Menschen traditionell in ihren Dörfern allerlei Schabernack verursachen – ein „Piedschen“ vom Büro der Ortsbürgermeisterin Rosi Radant bis zum Ortsausgang Föhren. Mit diesem Pfad wollten sie zwei Schriftzüge miteinander verbinden, die sie kurz zuvor aufgepinselt hatten: „Rosi rules“ vor dem Büro von Radant und „Politik für Vereine“ am Ortsausgang.