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Form, Farbe, Funktion

TRIER. Im Rahmen eines Entwurfsprojektes haben Studierende der FH Trier Vorschläge zur Umgestaltung des "Warsberger Hofes" entwickelt. Die Jury zeigt sich beeindruckt von der Fülle der Ideen.

 Innenarchitektur-Studentin Pavla Ruzickova präsentiert ihren preisgekrönten Entwurf für die Umgestaltung des "Warsberger Hofes". TV-Foto: Daniel John

Innenarchitektur-Studentin Pavla Ruzickova präsentiert ihren preisgekrönten Entwurf für die Umgestaltung des "Warsberger Hofes". TV-Foto: Daniel John

"Wir wollten ein durchgängiges Konzept für unsere Räumlichkeiten", erläutert Tina Luxem vom "Warsberger Hof" den Auftrag, mit dem sie sich an die Studierenden des Faches Innenarchitektur wandte."Am Ende gibt es nur Gewinner"

Kein leichtes Unterfangen, denn im Gebäude in der Dietrichstraße befinden sich sowohl eine Speisegaststätte und eine Bar als auch ein Jugendgästehaus. Sie sprechen also jeweils ein sehr unterschiedliches Publikum an. Einzelne Umbaumaßnahmen in den vergangen Jahrzehnten haben zu einer unübersichtlichen Situation geführt. Die Wege des Personals in die viel zu kleine Küche kreuzen sich zudem mit denen der Gäste - eine ausgesprochen unglückliche Situation.Klares Farbkonzept und wiederkehrende Formen

Gemeinsam mit ihren Professoren Franz-Xaver Putschögl und Oskar Spital-Frenking haben sich nun sechs Studentinnen und Studenten mit viel Kreativität und Liebe zum Detail an die Arbeit gemacht. Sie haben nun ihre Ergebnisse präsentiert - eine Mühe, die sich gelohnt hat: "Wir finden in jedem Entwurf eine Idee, die wir umsetzen könnten", freuen sich die Auftraggeber vom "Warsberger Hof". Am Ende gibt es daher nur Gewinner, jeder Teilnehmer erhält einen Teil des Preisgeldes von insgesamt 2000 Euro. Den ersten Platz belegt dabei Pavla Ruzickova aus der Tschechischen Republik, die in Trier ein Auslandssemester absolviert. Sie überzeugt durch die Verwendung wiederkehrender Formen, die sich vom einfachen Holzstuhl bis zum Barhocker dennoch ganz der Funktion unterordnen, und durch ein klares Farbkonzept: "Ich habe Weiß mit jeweils einer anderen Farbe kombiniert." Die Farben entstammen dabei den bestehenden Logos der einzelnen Betriebsteile und sorgen so für Wiedererkennungswert und individuellen Charakter. Von der Phase der Planung geht es nun an die Realisierung. Nicht alles kann sofort umgesetzt werden. Tina Luxem kann es dennoch kaum erwarten. Bereits für den folgenden Tag hat sie alle Teilnehmer eingeladen, ihre Entwürfe noch einmal vor Ort zu besprechen. Auf die Umsetzung dürfen Mitarbeiter, Besucher und Studenten nun gespannt sein.

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