Fräulein Smilla und das Gespür fürs Pferd

Fräulein Smilla und das Gespür fürs Pferd

Einen wahrhaft tierischen Ferienspaß haben 20 Kinder auf der Reitanlage Monaise erlebt. Zwei Stunden lang konnten die Teilnehmer das Reiten und Voltigieren ausprobieren.

Trier. (daj) Ganz gelassen trabt Fräulein Smilla durch die Reithalle in Trier-Monaise, lässt sich auch von den vielen Kindern um sie herum nicht aus der Ruhe bringen. Ihren Namen verdankt die Schimmel-Stute der Hauptfigur des Romans "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Peter Høeg und ihrer schneeweißen Farbe. Mit ihren zehn Jahren ist sie etwa so alt wie die meisten der Teilnehmer am TV-Ferienspaß, die auf der Reitanlage Monaise ein erstes Gespür fürs Pferd sammeln können.

Bevor es jedoch in die Reithalle geht, müssen die Pferde zunächst geputzt und gesattelt werden, Fräulein Smilla mit dem Voltigierbügel, ihre dunkle Kollegin Salome mit dem Reitsattel. Unter Anleitung der Trainerinnen Franka Grunow und Barbara Haas dürfen die Kinder dann nacheinander beide Disziplinen ausprobieren. "Mir gefällt das Voltigieren, weil man da balancieren kann", findet die zehnjährige Leonora Shala aus Trier, die ihre ersten Kunststückchen ausprobiert. "Wir haben uns darauf gekniet und ein Bein ausgestreckt", erzählt Alena Schüller aus Mehren. Auch stehend und mit ausgebreiteten Armen behält sie das Gleichgewicht.

"Es kann nur ein kleines Reinschnuppern sein", sagt Franka Grunow, aber die Kinder sind trotzdem mit viel Begeisterung und Eifer bei der Sache, manche haben auch schon Erfahrung mit Pferden. "Voltigieren habe ich schon öfter gemacht", berichtet Jule Kupper aus Trier, die sich schon sehr sicher auf Fräulein Smilla bewegt. "Reiten ist für mich noch schwieriger." Wer voltigieren möchte, muss also nicht unbedingt vorher reiten lernen.

Nach zwei Stunden sind nicht nur die Pferde langsam erschöpft. "Ich bin müde", meint Leonora, und steht wenig später wieder auf dem Pferd.