Frankreich hören, fühlen und erleben

Frankreich hören, fühlen und erleben

Zum 22. Januar, dem 50. Jahrestag des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, hat es nicht geklappt. Nun machte das France Mobil aber an der Nelson-Mandela-Realschule plus Station.

Trier. Der gebürtigen Französin Céline Vogel gelang innerhalb von Minuten, was im Unterrichtsalltag oft zu kurz kommt: den Schülern Frankreich hörbar, erlebbar und fühlbar zu machen.
"Bonjour, je m\'appelle Céline et j\'habite en Alsace. Et toi?" werden diese von der jungen Lektorin, die mit dem France Mobil an der Nelson-Mandela-Realschule plus haltmacht, begrüßt. "Salut, je m\'appelle aussi Celine, et j\'habite à Trèves", antwortet ihr eine Schülerin, und schon ist ein Gespräch mit einer richtigen Französin in Gang, die den Schülern an diesem Vormittag die französische Sprache und Kultur näherbringen wird. Bei einem Musikspiel etwa sollen die Jungen und Mädchen verschiedene Chansons bestimmten Künstlern und deren Herkunftsland zuordnen. Dabei erfahren sie, dass Französisch nicht nur in Frankreich gesprochen wird, sondern in 33 Ländern auf der ganzen Welt. Ein Lied kommt besonders gut an: "Alors, on danse" von Stromae aus Belgien, das die Schüler aus den Charts kennen. Aber auch das Lied "Ça fait rire les oiseaux" von La Compagnie Créole bringt gute Laune ins Klassenzimmer. Auch die Französischlehrerinnen zeigen sich beschwingt von den kreolischen Rhythmen und bedanken sich bei Céline Vogel und dem France Mobil. Auf Initiative der französischen Botschaft in Deutschland und der Robert-Koch-Stiftung tourt das France Mobil seit 2002 durch das Land, um an allen Schularten für die französische Sprache und Kultur zu werben. So soll die deutsch-französische Freundschaft auch über das Jubiläumsjahr 2013 hinaus gepflegt werden und weiter Bestand haben. red

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