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Freie Wähler Kreisverband Trier-Saarburg

Politik : Freie Wähler nun auch in Trier-Saarburg aktiv - Ex-CDUler mit von der Partie

Die Freien Wähler haben eine neue Kreisvereinigung gegründet. Wen die Mitglieder zum Vorsitzenden wählten und über welche Themen sie diskutierten.

Nun gibt es die Freien Wähler auch auf Kreisebene. Neben den 21 Gründungsmitgliedern fanden bei der Gründungsversammlung in Kordel auch der Landesvorsitzende Stephan Wefelscheid, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag Joachim Streit, sowie die stellvertretende Landesvorsitzende Marianne Altgeld den Weg ins Bürgerhaus.

Nach den Grußworten von Joachim Streit und Sitzungsleiter Stephan Wefelscheid wurde als einziger Bewerber für den Kreisvorsitz der 42-jährige Geschäftsführer eines IT-Unternehmens in der Region und ehemalige stellvertretende Kreisvorsitzende der CDU Trier-Saarburg, Christian Zöpfchen, vorgeschlagen. Dieser betonte in seiner Bewerbungsrede, dass die Freien Wähler heute das verkörperten, was für die CDU früher einmal Programm war. Die Freien hätten ein bürgernahes konservatives Profil, bei der unter anderem soziale Marktwirtschaft und das Wohlstandsversprechen selbstverständlich seien. Daher sehe er für die Freien Wähler einen klaren politischen Auftrag, die mittlerweile entstandene Lücke der bürgerlichen Mitte wieder neu zu füllen.

Die neue Gründung einer Kreisvereinigung biete die Chance, die Partei in die Breite und nahe zu den Menschen zu bringen. Ziel sei es, mit einem guten Team und motivierten Parteifreunden einen mitgliederstarken Kreisverband aufzubauen, mit dem man Wahlen gewinnt und Politik wieder Spaß mache. In der anschließenden geheimen Wahl wurde Zöpfchen von der Versammlung einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. In den darauffolgenden Wahlen wurden geheim gewählt: Kai Weinand, Oswald Disch und Sascha Kohlmann als Stellvertreter. Dr. Detlef Müller-Greis als Kreisschatzmeister. Marc Fischer als Kreisschriftführer. Armine Harutunian-Mascia, Dieter Klever und Reinhold Anton als Beisitzer.

Disch und Kohlmann waren bis vor einigen Wochen ebenfalls CDU-Mitglieder. Der Manderner Ortsbürgermeister Tim Kohley machte in der anschließenden politischen Diskussion auf die Holzknappheit und den damit verbundenen Preisanstieg aufmerksam. Es müsse politisch dringend mittels eines Exportverbotes nachgesteuert werden. Weiteres Thema war die nach einhelliger Auffassung infrastrukturell dringend gebotene Westumfahrung Trier (Moselaufstieg), die unter anderem zur Entlastung der Bundesstraße 51 vorangebracht werden müsse.